{"id":5740,"date":"2017-09-18T12:38:19","date_gmt":"2017-09-18T12:38:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/?p=5740"},"modified":"2017-11-06T10:23:59","modified_gmt":"2017-11-06T10:23:59","slug":"uwe-richter-mit-farbkommunikation-kosten-einsparen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/2017\/09\/18\/uwe-richter-mit-farbkommunikation-kosten-einsparen\/","title":{"rendered":"Uwe Richter: Mit Farbkommunikation Kosten einsparen"},"content":{"rendered":"<p>Uwe Richter will immer genau wissen, wie etwas funktioniert und gibt nicht eher auf, bevor er den Dingen auf den Grund gegangen ist.<\/p>\n<p>In 25 Jahren Vertrieb und Anwendung von Farbmesstechnik und Software hat er sich seinen Erfahrungsschatz bei der Erstellung von Profilen und Device Links sowie bei der Zertifizierung und Standardisierung von Druckprozessen erarbeitet.<\/p>\n<p>F\u00fcr fast alle Probleme, die es in der Farbkommunikation von der Vorstufe bis zum Druck und zwischen Druckauftraggeber und Druckerei gibt, hat er sich dabei branchen\u00fcbergreifende L\u00f6sungskompetenz aufgebaut und sein Wissen in Hunderten von Seminaren und Vortr\u00e4gen weitergegeben.<\/p>\n<p>In zahlreichen Projekten ist es ihm gelungen, die Reklamationsraten drastisch zu senken und enorme Kosten einzusparen.<\/p>\n<p>Nach langj\u00e4hriger T\u00e4tigkeit f\u00fcr die Firma Gretag\/GretagMabeth\/X-Rite ist er seit 2014 als selbstst\u00e4ndiger Experte f\u00fcr Farbkommunikation, Colormanagement, Prozessoptimierung und Farbrezeptierung t\u00e4tig.<\/p>\n<p><em><strong>Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ich war schon einmal Referent bei einer Veranstaltung von Innoform. Mich haben besonders die Professionalit\u00e4t der Organisation und die Begeisterung von Karsten Schr\u00f6der beeindruckt. Au\u00dferdem sitzen im Publikum genau die Leute, f\u00fcr die mein Fachwissen von Nutzen sein kann.<\/p>\n<p><strong><em>Ihr Thema geh\u00f6rt zu einer Reihe verschiedener Blickwinkel auf den Fokus, den Innoform dieses Jahr gesetzt hat: \u00a0Veredelung. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen auf diesen Themenkomplex?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Veredelung kommt ja erst nach dem Druck und die sch\u00f6nste Veredelung n\u00fctzt nichts, wenn die Farbe nicht stimmt. Deshalb passt mein Vortrag ganz gut zum Thema, auch wenn er sich nicht direkt auf die Veredelung bezieht.<\/p>\n<p><strong><em>Sie referieren \u00fcber &#8220;Was taugen heute Farbvorgaben von Auftraggebern?&#8221;. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Farbe ist der beliebteste Reklamationsgrund in der Druckindustrie. Die Unternehmen verlieren immer wieder eine Menge Geld durch Reklamationen wegen falscher Farbkommunikation. Die Auftraggeber glauben, genau gesagt zu haben, welche Farbe sie haben wollen. Dabei sind diese Vorgaben oftmals nicht eindeutig, nicht im Druckprozess umsetzbar und nicht messbar, d. h., es sind keine Toleranzen definiert. Mit dem entsprechenden Wissen und der heutigen Technik kann man diese Probleme nahezu vollst\u00e4ndig in den Griff bekommen. Und dabei helfe ich sowohl den Druckauftraggebern als auch den Druckdienstleistern.<\/p>\n<p><strong><em>Welche Voraussetzungen m\u00fcssen Mitarbeiter mitbringen, um eine reibungslose Kommunikation in der Lieferkette zu gew\u00e4hrleisten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Mitarbeiter m\u00fcssen vor allem aufgeschlossen und gewillt sein, sich mit den M\u00f6glichkeiten zu besch\u00e4ftigen und diese einzusetzen. Die Bedienung von z. B. Farbmesstechnik ist heute so einfach geworden, dass sie jeder (nach einer entsprechenden Schulung) anwenden kann.<\/p>\n<p>Wer allerdings auf der Position beharrt: \u201eDas haben wir schon immer so gemacht\u201c, der wird schwer mithalten k\u00f6nnen im Wandel vom Handwerk zur industriellen Produktion in der Druckindustrie.<\/p>\n<p><em><strong>Wo sehen Sie f\u00fcr die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Viele Unternehmen haben die technischen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine durchg\u00e4ngige Farbkommunikation und -kontrolle bereits im Haus, nutzen diese aber nur sehr eingeschr\u00e4nkt. \u00a0Viele Prozesse, wie z. B. Farbrezeptierung, werden einmal eingerichtet und dann nie wieder \u00fcberpr\u00fcft, weil es immer 2 oder 3 andere \u201eBaustellen\u201c gibt, um die man sich dringender k\u00fcmmern muss. Dadurch werden die M\u00f6glichkeiten zur Kosteneinsparung oftmals nicht hinreichend ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n<p><em><strong>Innoform ist bekannt f\u00fcr technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie pers\u00f6nlich von der Zuh\u00f6rerschaft?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ich gehe davon, dass ich mit meinem Thema einen Nerv bei vielen Zuh\u00f6rern treffe und dass diese einige Erkenntnisse aus dem Vortrag mitnehmen und in Zukunft nutzten werden. Wenn ich ihnen dann bei der Umsetzung helfen darf, w\u00fcrde mich das umso mehr freuen.<\/p>\n<p><strong><em>Konferenzen zum Thema Verpackungsdruck erfreuen sich gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der Konkurrenzkampf wird st\u00e4rker. Die Anzahl der Produkte wird immer gr\u00f6\u00dfer. Was der Kunde zuerst von einem Produkt sieht, ist die Verpackung. Deshalb ist es f\u00fcr die Hersteller immer wichtiger, sich \u00fcber neue Trends und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Verpackungen zu informieren, die ihre Produkte besonders wirkungsvoll hervorheben.<\/p>\n<p><strong><em>Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren &#8211; nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke &#8211; sondern sogar in einer Maschine?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein Druckverfahren ist immer nur f\u00fcr einen bestimmten Aufgabenbereich besonders gut und f\u00fcr andere Anforderungen nur eingeschr\u00e4nkt oder gar nicht geeignet. Die Kombination von Druckverfahren er\u00f6ffnet da v\u00f6llig neue M\u00f6glichkeiten. Wenn diese dann noch in einer Druckmaschine vereint sind, wird die Produktion nat\u00fcrlich wesentlich wirtschaftlicher.<\/p>\n<p><strong><em>Wie sch\u00e4tzen Sie auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) die Zukunftschancen f\u00fcr den Verpackungsdruck im Vergleich zu anderen Druckbereichen ein und warum?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich sehe sehr gute Zukunftschancen f\u00fcr den Verpackungsdruck. 1. Der Zeitungsdruck und der Akzidenzdruck verlieren immer mehr Anteile an digitale Medien. Produkte kann man auch in Zukunft nicht digital einpacken. Da au\u00dferdem die Anzahl der Produkte und Produktvarianten st\u00e4ndig steigt, steigt auch der Bedarf an Verpackungen.<\/p>\n<p>Im Akzidenzdruck hat die Standardisierung zu einer kompletten Austauschbarkeit der Druckanbieter und damit zu einem ruin\u00f6sen Preiskampf gef\u00fchrt. Bei Verpackungen geht es um individuelle Druckerzeugnisse, die auffallen und sich von der Konkurrenz bestm\u00f6glich unterscheiden sollen.<\/p>\n<p><strong><em>Unsere Teilnehmer m\u00f6chten Referenten auch gern pers\u00f6nlich besser kennenlernen. Deshalb eine pers\u00f6nliche Frage: Wof\u00fcr begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Zur Zeit bin ich besonders begeistert von den M\u00f6glichkeiten des Online-Marketing und besch\u00e4ftige mich intensiv damit. Ansonsten liebe ich meinen Garten, Reisen und guten Wei\u00dfwein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uwe Richter will immer genau wissen, wie etwas funktioniert und gibt nicht eher auf, bevor er den Dingen auf den Grund gegangen ist. 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