{"id":5848,"date":"2017-11-29T11:33:28","date_gmt":"2017-11-29T11:33:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/?p=5848"},"modified":"2018-02-07T08:33:34","modified_gmt":"2018-02-07T08:33:34","slug":"hermann-onusseit-ueber-nachhaltige-verpackungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/2017\/11\/29\/hermann-onusseit-ueber-nachhaltige-verpackungen\/","title":{"rendered":"Hermann Onusseit \u00fcber nachhaltige Verpackungen"},"content":{"rendered":"<p>Hermann Onusseit wurde 1951 in Paderborn geboren. Er studierte Maschinenbau mit der Fachrichtung Kunststoffverarbeitung. Nach dem sich anschlie\u00dfenden Chemiestudium promovierte er im Bereich der physikalischen Chemie (beides an der Universit\u00e4t Paderborn). Von 1984 bis 2012 war er bei der Henkel AG &amp; Co. KGaA, D\u00fcsseldorf auf dem Gebiet der Papier- und Verpackungsklebstoffe t\u00e4tig. Er war ab 1989 Leiter der Produktentwicklung und des technischen Service f\u00fcr Papier- und Verpackungsklebstoffe und ab 1999 auch im Bereich &#8220;Technologie Entwicklung&#8221; f\u00fcr Industrieklebstoffe t\u00e4tig. Von 2003 bis 2012 war er im Unternehmensbereich &#8220;Adhesive Technologies&#8221; in der Forschung u. a. f\u00fcr die Umsetzung der REACH Gesetzgebung zust\u00e4ndig. 25 Jahre war er Mitglied bzw. Vorsitzender der &#8220;Technischen Kommission f\u00fcr Papier- und Verpackungsklebstoffe&#8221; des Industrieverbandes Klebstoffe sowie Mitglied und Vorsitzender des &#8220;Technisches Ausschusses&#8221;, des European Technical Boards des Europ\u00e4ischen Klebstoffverbandes (FEICA) und Mitglied der FEICA Arbeitsgruppe &#8220;Paper and Packaging Adhesives&#8221;. Au\u00dferdem war er Obmann der IVLV-Arbeitsgruppe &#8220;Qualit\u00e4t &amp; Sicherheit verpackter Lebensmittel&#8221;. Seit 2012 ist er als selbstst\u00e4ndiger Berater t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Besonders gern besch\u00e4ftigt er sich mit wissenschaftlichen und anwendungstechnischen Fragestellungen der Klebtechnik und Klebstoffe in Lebensmittel-Bedarfsgegenst\u00e4nden und Recyclingprozessen,\u00a0Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit sowie dem Einfluss der Europ\u00e4ischen Chemikalienverordnung auf die Klebstoffindustrie und deren Kunden.<\/p>\n<p><em><strong>Das Inno-Meeting gilt mittlerweile als deutschsprachiger Branchentreff f\u00fcr Entscheider der Flexpack-Industrie. Was versprechen Sie sich pers\u00f6nlich von einem Beitrag zu dieser Veranstaltung?<br \/>\n<\/strong><\/em>Mehr Bewusstsein f\u00fcr das Thema Nachhaltigkeit.<\/p>\n<p><strong><em>Ihr Vortragstitel lautet: &#8220;Was bedeutet nachhaltige Verpackung eigentlich?&#8221;<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em> Was wird Ihre Kernaussage sein und wo sehen Sie f\u00fcr den Zuh\u00f6rer in erster Linie den Nutzen?<br \/>\n<\/em><\/strong>Verpackungen verbessern im Prinzip die Nachhaltigkeit von Konsum, solange sie sich auf die prim\u00e4re Aufgabe von Verpackungen beschr\u00e4nken: Dem Schutz der F\u00fcllg\u00fcter. Alles Weitere ist im Licht der Nachhaltigkeit ung\u00fcnstig. Hier gibt es viel zu tun!<\/p>\n<p><strong><em>Nachhaltigkeit ist eines Ihrer Lieblingsthemen. Wie leben Sie Nachhaltigkeit privat?\u00a0 Was raten Sie den Firmenlenkern der Flexpack-Industrie?<br \/>\n<\/em><\/strong>Ich versuche, bewusst zu konsumieren. Dabei ist mir nat\u00fcrlich klar, dass unser Lebensstil einen f\u00fcr die Welt nachhaltigen Konsum nicht m\u00f6glich macht.\u00a0 Dass Nachhaltigkeit der gleiche Stellenwert wie dem wirtschaftlichen Erfolg einger\u00e4umt wird!<\/p>\n<p><strong><em>Wo sehen Sie die Ans\u00e4tze f\u00fcr eine strikte Vermeidung von Verpackungsabf\u00e4llen bezogen auf Folie?<br \/>\n<\/em><\/strong>Dort, wo Folien nicht mehr dem Schutz, sondern anderen Aufgaben dienen.<\/p>\n<p><strong><em>Welcher Bereich sollte dringend vom Gesetzgeber geregelt werden, um die Verpackungsindustrie st\u00e4rker zu motivieren, Kreislaufwirtschaft zu betreiben?<\/em><\/strong><br \/>\nDesign for Recycling, zum Beispiel durch eine entsprechende \u00d6ko-Direktive!<\/p>\n<p><strong><em>Achten Sie auf eine rezyclierbare Verpackung, wenn Sie privat einkaufen? Was raten Sie als Fachmann den Konsumenten und ihren direkten Kunden?<br \/>\n<\/em><\/strong>Soweit es geht, ja! Verpackungen nach ihrem Sinn, und nicht nach ihrer Sch\u00f6nheit zu kaufen.<\/p>\n<p><strong><em>Alle Beteiligten der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette (Verpackungshersteller, Abf\u00fcller\/Abpacker, Handel, Recycler) m\u00fcssen Anstrengungen zur stofflichen Wiederverwertung m\u00f6glichst aller Verpackungsrohstoffe unternehmen. Wo f\u00e4ngt da die Kommunikation an<\/em><\/strong>?<br \/>\nDie gesamte Kette muss interagieren. Die in den Verkehrbringer von Waren m\u00fcssen jedoch die Ziele vorgeben, da sie die Waren in den Markt bringen.<\/p>\n<p><strong><em>Und dann noch eine private Frage: Was begeistert Sie au\u00dfer Ihrem Beruf?<br \/>\n<\/em><\/strong>Familie, Naturwissenschaft, Musik, Sport.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hermann Onusseit wurde 1951 in Paderborn geboren. Er studierte Maschinenbau mit der Fachrichtung Kunststoffverarbeitung. 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