{"id":6573,"date":"2018-06-27T11:13:55","date_gmt":"2018-06-27T11:13:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/?p=6573"},"modified":"2019-04-08T08:38:11","modified_gmt":"2019-04-08T08:38:11","slug":"referenteninterview-mit-mike-landwehr-und-benjamin-kampmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/2018\/06\/27\/referenteninterview-mit-mike-landwehr-und-benjamin-kampmann\/","title":{"rendered":"Referenteninterview mit Mike Landwehr und Benjamin Kampmann"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Sie tragen auf der 6. Standbeutelkonferenz von Innoform vor. Was ist die Kernaussage Ihres Beitrages?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Benjamin Kampmann (BK): Wir wollen vorstellen, wie wir heute schon f\u00fcr andere Produkte Kreisl\u00e4ufe schlie\u00dfen und wie wir diese Ans\u00e4tze auf die Spouts \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Mike Landwehr (ML): Dabei wird sich zeigen, dass der Spout nur ein Teil des Weges zu einem voll recyclingf\u00e4higen, aus Post Cosumer Recyclat (PCR) hergestellten Beutel ist.<\/p>\n<p><strong><em>Welche Zuh\u00f6rerschaft w\u00fcnschen Sie sich und warum?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>BK: Akteure der kompletten Wertsch\u00f6pfungskette, Folien- und Beutelhersteller, Partner aus dem Maschinenbau sowie speziell Abf\u00fcller und Vermarkter, die mitmachen wollen. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, k\u00f6nnen Kreisl\u00e4ufe wirklich geschlossen werden.<br \/>\nML: Wir w\u00fcrden uns freuen, wenn es sowohl Entscheider als auch Mitarbeiter aus der Praxis sind, um innovative L\u00f6sungen entwickeln und realisieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><em>Wie sch\u00e4tzen Sie insgesamt die Entwicklung des Standbodenbeutels (SUP) bezogen auf Ihr T\u00e4tigkeitsgebiet ein?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>ML: Die Einschwei\u00df-Ausgie\u00dfer f\u00fcr Standbodenbeutel entwickeln sich bei uns zu einem eigenst\u00e4ndigen, innovativen Gesch\u00e4ftsfeld im Verpackungsbereich.<\/p>\n<p>BK: F\u00fcr uns vom Innovationsmanagement bekommen wir durch die Anforderungen des Marktes immer wieder neue, spannende Bet\u00e4tigungsfelder.<\/p>\n<p><em><strong>Sie setzen sich f\u00fcr Kreislaufwirtschaft bei den Einschwei\u00dfteilen ein. Worin besteht der gr\u00f6\u00dfte Vorteil Ihres Systems und Gedankenansatzes?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>BK: Wenn Materialkreisl\u00e4ufe geschlossen werden, tr\u00e4gt dies zur Ressourcenschonung bei, da keine neuen Rohstoffe eingesetzt werden m\u00fcssen. Wenn wir den Spout aus PCR-Material fertigen, sparen wir diese Rohstoffe ein. Wenn Einschwei\u00df-Ausgie\u00dfer und Standbodenbeutel zudem als System vollst\u00e4ndig recyclingf\u00e4hig werden und der Materialkreislauf geschlossen wird, vervielfacht sich dieses Einsparpotential.<\/p>\n<p>ML: Innovative L\u00f6sungen wird es nur geben, wenn die vollst\u00e4ndige Werksch\u00f6pfungskette des Beutels betrachtet wird. Dies machen wir mit unserem Ansatz des FAMAC PouchBoosters.<\/p>\n<p><strong><em>Worin sehen Sie die Gr\u00fcnde f\u00fcr das stetige Wachstum des Standbeutelmarktes?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>BK: Der Beutel ist eine Verpackung, mit der bei geringem Materialeinsatz innovative Verpackungsl\u00f6sungen mit hervorragenden technischen Eigenschaften, wie z. B. eine Sauerstoffbarriere, realisiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>ML: Wenn man dies mit alternativen Verpackungen wie Dosen, Flaschen, Glas oder Kartonverpackungen vergleicht, wird der Vorteil auch wirtschaftlich deutlich.<\/p>\n<p><strong><em>Wie ordnen Sie den Standbeutel bezogen auf die Forderung nach Kreislaufwirtschaft ein?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>BK: Der Standbodenbeutel ist schon heute eine materialeffiziente Verpackung. Diese Materialeffizienz kann weiter gesteigert werden, wenn das Gesamtsystem aus Beutel und Spout kreislauff\u00e4hig wird.<\/p>\n<p>ML: Dann kann aus dem verwendeten Beutel in Zukunft wieder ein neuer PCR-Rohstoff werden. Das ist die Vision!<\/p>\n<p><strong><em>Welches Standbeutelkonzept hat Sie ganz besonders beeindruckt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>ML: Es ist erstaunlich, wie schnell sich der Markt im Bereich von Packungen f\u00fcr Kleinkinder zum Beutel hin \u00e4ndert.<\/p>\n<p>BK: Auch sonst ist spannend zu beobachten, wie bestehende Produkte durch die Verpackung im Standbeutel neue Vorteile f\u00fcr den Verbraucher bringen. Beispiele gibt es daf\u00fcr viele\u2026<\/p>\n<p><strong><em>Was empfehlen Sie einem Markeninhaber, der mit Pouches starten m\u00f6chte<\/em><\/strong><\/p>\n<p>ML: Sie sollten sich mit der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette besch\u00e4ftigen. Nur wer den gesamten Produktionsprozess beurteilen kann, findet die wirtschaftlichste L\u00f6sung.<\/p>\n<p>BK: Dabei wird es f\u00fcr verschiedene Produkte unterschiedliche Ergebnisse geben.<\/p>\n<p><strong><em>Und dann noch eine private Frage: Was begeistert Sie au\u00dferhalb Ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>ML: Meine Familie und meine Freunde.<\/p>\n<p>BK: Laufen durch Wald und Felder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>zu den Referenten:<\/p>\n<p>Mike Landwehr (Dipl.-Wirt.-Ing) hat an der Privaten Fachhochschule f\u00fcr Wirtschaft und Technik (FHWT) in Vechta er ein Studium zum Wirtschaftsingenieur im Praxisverbund mit einer Ausbildung bei P\u00f6ppelmann absolviert. Nach einem anschlie\u00dfenden Trainee-Programm startete er 2002 in der Projektierung des Gesch\u00e4ftsbereiches FAMAC.<br \/>\nAktuell betreut er als Projektleiter diverse Entwicklungs- und Serienprojekte der Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie. Darunter fallen auch die Entwicklung und der Vertrieb des FAMAC-Standardprogramms \u201eEinschwei\u00df-Ausgie\u00dfer und Kappen f\u00fcr Folienbeutel\u201c. So ist sein Lieblingsthema auch die Entwicklung und Realisierung von innovativen Ausgie\u00df- und Verpackungssystemen f\u00fcr Folienbeuteln mit Ausgie\u00dfern<\/p>\n<p>Benjamin Kampmann absolvierte an der Fachhochschule Osnabr\u00fcck den Diplomstudiengang Kunststofftechnik im Praxisverbund mit einer parallelen Ausbildung im Bereich Extrusionsbeschichtung. Seit 2010 ist er bei P\u00f6ppelmann zun\u00e4chst im Bereich \u201eNeue Technologien\u201c und nun im \u201eInnovationsmanagement\u201c t\u00e4tig.<br \/>\nIn diesem Arbeitsfeld unterst\u00fctzt er die unternehmensweite Initiative \u201eP\u00d6PPELMANN blue\u00ae\u201c, deren Ziel die St\u00e4rkung des Kreislaufgedankens bei P\u00f6ppelmann und in der Kunststoffindustrie insgesamt ist.Am liebsten besch\u00e4tigt sich Herr Kampmann mit der Entwicklung von wirklich nachhaltigen Kunststoffprodukten, um dadurch zu einer h\u00f6heren Akzeptanz von Kunststoffverpackungen beizutragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie tragen auf der 6. Standbeutelkonferenz von Innoform vor. Was ist die Kernaussage Ihres Beitrages? Benjamin Kampmann (BK): Wir wollen vorstellen, wie wir heute schon f\u00fcr andere Produkte Kreisl\u00e4ufe schlie\u00dfen und wie wir diese Ans\u00e4tze auf die Spouts \u00fcbertragen. 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