{"id":6899,"date":"2018-10-08T13:38:24","date_gmt":"2018-10-08T13:38:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/?p=6899"},"modified":"2018-10-08T13:38:24","modified_gmt":"2018-10-08T13:38:24","slug":"eva-juede-loeffler-ueber-1st-time-right-bei-der-druckabnahme-geht-das","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/2018\/10\/08\/eva-juede-loeffler-ueber-1st-time-right-bei-der-druckabnahme-geht-das\/","title":{"rendered":"Eva J\u00fcde-Loeffler \u00fcber 1st time right bei der Druckabnahme &#8211; geht das?"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Sie sind Referentin in Osnabr\u00fcck. Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Es ist ein gutes Gef\u00fchl bei einer Druckabnahme den ersten oder zweiten Abzug in der Hand zu haben und diesen guten Gewissens abzeichnen zu k\u00f6nnen. Langj\u00e4hrige praktische Erfahrung hat mir gezeigt, dass das leider nicht immer so ist. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig und bei genauerer Analyse oft einfacher Natur. Aus diesem Grund liegt mir das Thema am Herzen, und ich freue mich, es mit anderen Spezialisten im Rahmen der kommenden Innoform-Tagung zu diskutieren.<\/p>\n<p><strong><em>Ihr Thema geh\u00f6rt zu einer Reihe von verschiedenen Blickwinkeln auf den Fokus 1st time right bzw. im ersten Anlauf klappt schon alles. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen hierauf?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt wie immer die allgemeing\u00fcltige 5P-Regel: \u201ePerfect preperation prevents poor performance!\u201c. Neben einer sehr guten technischen Vorbereitung gilt es aber auch, Erwartungshaltungen, Referenzen sowie Toleranzbereiche im Vorfeld eines Erstdruckes zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p><em><strong>Sie stellen Druckabnahme-Modelle aus der Praxis vor. Bei welchem Druckverfahren und welchem Packmittel gibt es Ihrer Meinung nach die wenigsten Probleme?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Aus meiner Erfahrung gibt es die wenigsten Probleme bei der Produktion von Faltschachteln im Offsetdruck. Voraussetzung sind wenig komplexe Separationen (z. B. 4C + Sonderfarben im Vollton) sowie der bewusste Umgang mit g\u00e4ngigen ISO\/PSO-Standards und optischen Aufhellern.<\/p>\n<p><strong><em>Wo sehen Sie f\u00fcr die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Definierte und detaillierte Prozessspezifikationen f\u00fcr den vierfarbigen CMYK-Zusammendruck sind im Verpackungsdruck inzwischen bekannt und in der Produktion auch akzeptiert.\u00a0 Der Handlungsbedarf besteht zuk\u00fcnftig darin, diese auch im bestm\u00f6glichen Ma\u00dfe auf den standardisierten Umgang mit Sonderarben auszuweiten.<\/p>\n<p><em><strong>Was erwarten Sie sich pers\u00f6nlich von der Zuh\u00f6rerschaft?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Interessante und offene Diskussionen zum Thema\u00a0\u201e1st time right bei der Druckabnahme \u2013 geht das\u201c.<\/p>\n<p><strong><em>Konferenzen zum Thema Drucken erfreuen sich gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und Kontakten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Immer mehr unterschiedliche Prozessbeteiligte m\u00fcssen gemeinsam als Partner an einem Druckprodukt arbeiten, um gute Ergebnisse zu erzielen. Deswegen ist das Kn\u00fcpfen von Kontakten und der Austausch zu den aktuellen Themen wichtig.<\/p>\n<p><strong><em>Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren &#8211; nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke &#8211; sondern sogar in einer Maschine?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein qualitatives Zusammenwachsen ist meiner Meinung nach wichtig f\u00fcr die Austauschbarkeit von Druckverfahren, wenn z. B. Kleinauflagen vorab kosteng\u00fcnstig im Digital- oder Flexodruck produziert werden sollen und eine zugeh\u00f6rige Gro\u00dfauflage im Flexo- oder Tiefdruck.<\/p>\n<p>Ein Zusammenwachsen in der Maschine wird immer wichtiger, um die Veredelungsw\u00fcnsche der Markenartikler kosteng\u00fcnstig und schnell inline realisieren zu k\u00f6nnen (Mattlacke, Haptiklacke \u2026).<\/p>\n<p><em><strong>Und dann noch eine private Frage: Was begeistert Sie au\u00dferhalb Ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Meine zweij\u00e4hrige Tochter.<\/p>\n<p><em>Eva Maria J\u00fcde-L\u00f6ffler studierte Druck- und Medientechnologie an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Nach dem Diplomstudium arbeitete sie als wissenschaftliche Angestellte an der HdM-Stuttgart und absolvierte nebenberuflich den Masterstudiengang Digital Colour Imaging an der University of Arts London. Seit Mai 2010 ist sie bei abc packmedia zust\u00e4ndig f\u00fcr alle Belange hinsichtlich Colourmanagement\/Proofing.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind Referentin in Osnabr\u00fcck. Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen? Es ist ein gutes Gef\u00fchl bei einer Druckabnahme den ersten oder zweiten Abzug in der Hand zu haben und diesen guten Gewissens abzeichnen zu k\u00f6nnen. Langj\u00e4hrige praktische Erfahrung hat mir gezeigt, dass das leider nicht immer so ist. 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