{"id":7669,"date":"2019-12-10T11:38:03","date_gmt":"2019-12-10T10:38:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/?p=7669"},"modified":"2020-01-08T11:26:11","modified_gmt":"2020-01-08T10:26:11","slug":"walter-pohl-ueber-klimaneutrale-verpackungen-ein-beitrag-zum-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.innoform-coaching.de\/blog\/2019\/12\/10\/walter-pohl-ueber-klimaneutrale-verpackungen-ein-beitrag-zum-klimaschutz\/","title":{"rendered":"Walter Pohl \u00fcber klimaneutrale Verpackungen &#8211; Ein Beitrag zum Klimaschutz"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Das Inno-Meeting gilt als deutschsprachiger Branchentreff f\u00fcr Entscheider der Flexpack-Industrie. Was versprechen Sie sich pers\u00f6nlich von Ihrem Beitrag?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Klimawandel und Klimaschutz sind\nzurzeit in aller Munde. In einigen F\u00e4llen ist das Hintergrundwissen jedoch mangelhaft.\nMit meinem Vortrag will ich bei den Veranstaltungs\u00adteilnehmern die Informationsl\u00fccken\nund Hemmschwellen abbauen und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bedeutung von\nKlimaneutralit\u00e4t erh\u00f6hen. Ich m\u00f6chte Wege aufzeigen, wie sich Unternehmen unter\nanderem \u00fcber ihre Produkte erfolgreich im Klimaschutz positionieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Der Themenschwerpunkt beim diesj\u00e4hrigen Inno-Meeting liegt auf \u201eHandeln\u201c. Anders ausgedr\u00fcckt: Zeit zum Umdenken. Was f\u00e4llt Ihnen spontan zu diesem Thema &#8211; bezogen auf Verpackungen und Verbraucheranforderungen &#8211; ein? <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verbraucher wollen von Industrie\nund Handel kein \u201eweiter so\u201c h\u00f6ren, sondern klare Bekenntnisse zum Umweltschutz.\nDie Zeit der Einwegverpackung scheint Vergangenheit zu sein. Zuk\u00fcnftig werden vom\nVerbraucher Konzepte zur Vermeidung und Reduzierung sowie Recycling und\nKlimaneutralit\u00e4t erwartet. <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wie bringt Ihr Unternehmen Handeln nach Ihrer Definition zum Ausdruck?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir legen an uns selbst die gleichen\nMa\u00dfst\u00e4be an wie an unsere Kunden. Deshalb \u00fcberpr\u00fcfen wir kontinuierlich unsere\nEinspar- und Vermeidungspotentiale, z.B. bei Gesch\u00e4ftsreisen und kompensieren die\nunvermeidbaren CO<sub>2<\/sub>-Emissionen durch entsprechende\nAusgleichsprojekte. \u201eHandeln\u201c bedeutet f\u00fcr uns zudem, unsere L\u00f6sungen im\nInteresse unserer Kunden st\u00e4ndig weiter zu entwickeln, um noch mehr Unternehmen\nauf einfache Weise eine klimaneutrale Zukunft zu erm\u00f6glichen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Ihr Thema lautet \u201eKlimaneutrale Verpackungen &#8211; Ein Beitrag zum Klimaschutz\u201c. Was wird Ihre Kernaussage sein und wo sehen Sie f\u00fcr den Zuh\u00f6rer in erster Linie den Nutzen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verpackungen sind f\u00fcr die\nProduktsicherheit und Markenwahrnehmung unverzichtbar. Sie stellen in der Regel\ndie h\u00e4ufigste Kontaktfl\u00e4che zwischen Marke und Verbraucher dar. Daher ist es um\nso wichtiger, dass Unternehmen \u00fcber die Verpackung ihre Klima\u00adschutz\u00adaktivit\u00e4ten\nsichtbar machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Nutzen f\u00fcr die\nVerpackungshersteller liegt dabei auf der Hand: Sie sind es, die es ihren\nKunden erm\u00f6glichen, durch den Einkauf von klimaneutralen Verpackungen auf ihr\nKlima\u00adschutz\u00adengagement hinzuweisen. Die Verpackungen oder Produkte sind mit\ndem Label \u201eklimaneutral\u201c gekennzeichnet und der Emissionsausgleich l\u00e4sst sich \u00fcber\neine eindeutige ID-Nummer transparent nachvollziehen. Die Kosten f\u00fcr einen CO<sub>2<\/sub>-Ausgleich\nsind au\u00dferdem \u00e4u\u00dferst gering. In der Regel betragen sie ca. 1 Prozent der\neigentlichen Produktionskosten. <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Ihre Referenzliste bekannter Unternehmen spricht f\u00fcr sich. Woher r\u00fchrt die Motivation Ihrer Kunden, die Beratungst\u00e4tigkeit von ClimatePartner in Anspruch zu nehmen? <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Siehe auch Antwort auf Frage 4. Hierzu kommt noch der Effekt, den Sie mit der Referenzliste angesprochen haben: Immer mehr Unternehmen verstehen, dass es an der Zeit ist, sich im Klimaschutz zu engagieren. Der Handlungsdruck seitens der Wettbewerber und auch Endkunden wird zunehmend gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Warum werden Klimaschutzbem\u00fchungen von den Unternehmen nicht besser in der \u00d6ffentlichkeit kommuniziert? <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das kann ich so nicht best\u00e4tigen. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es Betriebe, bei denen die CO<sub>2<\/sub>-Bilanz den ersten Schritt der Nachhaltigkeitsbem\u00fchungen darstellt. Diese Firmen wollen, bevor sie mit dem Thema nach drau\u00dfen gehen, noch weitere Weichen stellen, um die Glaubw\u00fcrdigkeit im Klimaschutz beim Verbraucher sicher zu stellen. F\u00fcr die meisten unserer Kunden jedoch ist die Klimaneutralit\u00e4t ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie. Und dar\u00fcber berichten sie auch ausf\u00fchrlich. Einige Unternehmen haben eigene Bereiche ihrer Website geschaffen, um ihre Anstrengungen im Klimaschutz, teilweise auch mit Nennung des f\u00fcr den Ausgleich genutzten Klimaschutzprojektes, auszuloben. ClimatePartner steht seinen Kunden bei der Umsetzung von Kommunikations\u00adma\u00dfnahmen beratend zur Seite.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Welche Anstrengungen muss die Verpackungsindustrie unternehmen, um dem Plastik-Bashing entgegen zu wirken?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Themen wie Recycling, Mehrweg und alternative\nMaterialien f\u00fcr Verpackungen werden derzeit breit diskutiert, nicht nur in\nVerbindung mit Stichworten wie Ocean Waste, sondern auch im Zusammenhang mit\ngenerellen Umweltschutzma\u00dfnahmen. Diesen Themen muss sich die Industrie stellen\nund eigeninitiativ vern\u00fcnftige L\u00f6sungswege aufzeigen. Zudem muss klar\nherausgestellt werden, welche Verpackungen aus Kunststoff z. B. aufgrund von\nHygiene- und Sicherheitsvorschriften zurzeit noch unverzichtbar sind, weil sie\nzum Verbraucherschutz beitragen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wie sch\u00e4tzen Sie pers\u00f6nlich die Zukunft von Kunststoffverpackungen ein?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der sinnvolle Einsatz von Kunststoffverpackungen wird zuk\u00fcnftig immer h\u00e4ufiger hinterfragt werden. Umso wichtiger wird es daher sein, immer wieder zu reflektieren, welche Verpackungsform f\u00fcr den letztendlichen Verwendungszweck die geeignetste ist. Dabei gilt die Regel: Vermeiden wo es m\u00f6glich ist, reduzieren wo es sinnvoll ist und nutzen wo es n\u00f6tigt ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Unsere Teilnehmer m\u00f6chten Referenten auch gern pers\u00f6nlich besser kennenlernen. Deshalb noch eine letzte Frage: Wof\u00fcr begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene T\u00f6chter. In meiner Freizeit widme ich mich der Natur, indem ich im Urlaub oder bei Spazierg\u00e4ngen meinem Hobby der Fotografie nachkomme. Mein Computer hilft mir bei der Bildbearbeitung ebenso wie beim Einspielen von Musiktiteln mit dem Keyboard.<\/p>\n\n\n\n<p>Walter Pohl<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Inno-Meeting gilt als deutschsprachiger Branchentreff f\u00fcr Entscheider der Flexpack-Industrie. Was versprechen Sie sich pers\u00f6nlich von Ihrem Beitrag? Klimawandel und Klimaschutz sind zurzeit in aller Munde. In einigen F\u00e4llen ist das Hintergrundwissen jedoch mangelhaft. 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