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Individuelles Training

Passende Module zum gewählten Interessengebiet

Dauer: 105 Minuten
Begriffe und Herstellverfahren von Folien im Hinblick auf Barriere
  • Coextrudierte Verbundfolien
  • Kaschierte Verbundfolien
Zusammenfassung:
Zur Schärfung des Blickes auf das Thema Barriere müssen Begriffe und Rahmenbedingungen klar sein. Genau das wird in diesem Teil abgebildet. Die Herstellung von Folien birgt Risiken hinsichtlich der Sperreigenschaften. Um diese Risiken zu erkennen und zu vermeiden müssen wesentliche Grundlagen und Gefahren der einzelnen Verfahren klar sein, die hier vermittelt werden. In diesem Zusammenhang werden auch Begriffe wir Kristallinität, Dichte und Verstreckung mit ihrem Einfluss auf die Barriere besprochen.
Dauer: 90 Minuten
Was leisten Datenblätter und Spezifikationen?
  • Wofür verwende ich Datenblätter?
  • Wodurch zeichnet sich eine
  • Folien-Spezifikation aus?
  • Unterschiede zwischen beiden Dokumenten
Zusammenfassung:
Spezifikationen und Datenblätter werden in der Praxis immer wieder verwechselt. Nun stellen Standards wie IFS und PRC die Bedeutung von Spezifikationen im Vergleich zu Datenblättern heraus. Sie fordern sogar, dass alle Verpackungsmaterialien spezifiziert sein müssen. Was das bedeutet, diskutieren wir in diesem Block.
Dauer: 75 Minuten
Die üblichen Kunststoffe im Hinblick auf ihre Verbund- und Barrieretauglichkeit
  • Gasbarriere
  • Typische Substrate und Anwendungen
  • Deckel- und Thermoformfolien
Zusammenfassung:
Die wichtigsten organischen und anorganischen Barrierematerialien und Ausführungen werden in diesem Modul diskutiert. Ausgehend vom EVOH – dem am meisten verwendeten organischen Material bis hin zum SiOx oder Aluminium werden echte Produkte, die eingesetzt werden, vorgestellt und diskutiert. Abschließend werden noch die wichtigsten Thermoformfolien und Ihre Sperrwirkung andiskutiert, um das Bild zu vervollständigen.
Dauer: 25 Minuten
Arbeiten mit Normen und Prüfvorschriften
  • Übersicht über die Prüfungen und Arbeitsmethoden des Seminars
Zusammenfassung:
Das Arbeiten mit Normen erfreut sich nicht immer großer Beliebtheit. In diesem kurzen Beitrag werden praktischer Umgang mit Normen und dessen Nutzen besprochen. Beispielhaft wird die Praxisrelevanz zur Umsetzung genormter Prüfverfahren kritisch hinterfragt.
Dauer: 90 Minuten
Eigenschaften und Prüfmethoden von Folien
  • mechanisch
  • optisch
  • thermisch
Dauer: 90 Minuten
Wie funktioniert Barriere?
  • Grundlagen der Barriere gegenüber Gasen
  • Wie misst man Barriere?
Zusammenfassung:
Die Mechanismen hinter der Sperrwirkung von Folien ist zwar nicht trivial aber für den Anwender ergeben sich doch nur einige Grundlagen, die man beherrschen muss und die hier diskutiert werden. Dazu zählen: Partialdruck, Porosität, Permeation oder auch Diffusion. Im zweiten Teil werden die Messverfahren im Prinzipien dargestellt, um Wasserdampf- oder Gasbarrieren wie Sauerstoff zu messen. Abschließend werden relevante Normen und Gerätehersteller angegeben und inhaltlich erläutert.
Dauer: 90 Minuten
Festigkeiten mit dem Zugversuch bewerten?!
  • Zugversuch nach DIN EN ISO 527/ASTM D 882
  • Kennwerte und Störquellen kennen und bewerten
Zusammenfassung:
Festigkeiten von Folien werden in nahezu jedem Verkaufsgesprräch erwähnt. Doch sind die Werte aus dem Zugversuch wirklich so einfach zu vergleichen? Geben diese die Realität in allen Belangen, bei denen es um Festigkeiten geht, wieder? Antworten liefert dieser spannend dargestellte Block zum Zugversuch.
Dauer: 60 Minuten
Übung 1: Erstellen eines Eigenschaftenprofils für Barrierefolien
  • Erstellen eines Eigenschaftenprofils für Barrierefolien
Zusammenfassung:
Das Anforderungsprofil wird zum Pflichtenheft des Folienherstellers/Lieferanten. An ausgewählten Beispielen werden in Gruppenarbeit diese Anforderungen diskutiert und gemeinsam erarbeitet, um das Erlernte zu vertiefen.
Dauer: 45 Minuten
Durchstoß-/ Weiterreiß und Verbundhaftungsprüfung
  • Unterschiede der Methoden und Anwendungsbereiche
  • Durch-/Weiterreißwiderstandsprüfung nach ASTM D1922/DIN 53363
  • Verbundhaftungsprüfung nach DIN 53357
  • Wie reproduzierbar und aussagekräftig sind die Werte?
Zusammenfassung:
Das Durch-/Weiterreißen hängt bei kaschierten Verbundfolien oft auch mit der Verbundhaftung zusammen. Wie spezifiziert man nun beides sinnvoll? Welche Varianten gibt es, um das leichte Öffnen oder die Robustheit einer Verpackung zu charakterisieren? Mit drei einfachen Methoden bringen wir Licht ins Dunkel.
Dauer: 90 Minuten
Wichtige Folienklassen und ihre Eigenschaften Teil II
  • Polyolefine, PE-Metallocene, Copolymere
  • Siegeleigenschaften und Peelsysteme
  • Polypropylen
Dauer: 90 Minuten
Migrationsprüfung
  • Grundlagen der Migrationsprüfung
  • Auswahl der Prüfbedingungen (Simulanzien, Zeit, Temperatur) 82/711/EWG, 85/572/EWG, Normenreihe DIN EN 1186, §64 LFGB, ets.
  • Praxisbeispiele der Prüfungen und Bewertung von Ergebnissen
Dauer: 90 Minuten
Überblick Verbundfolienprüfungen
  • Wasserdampfdurchlässigkeit, Festigkeitseigenschaften, Steifigkeit, Einreißverhalten, Weiterreißfestigkeit, Siegeleigenschaften, Verbundhaftung, Reibungsverhalten
  • Sensorische Eigenschaften, Planlage, Dichtigkeitseigenschaften, Prüfung der Füllgutbeständigkeit, Lagertests
Zusammenfassung:
Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über typische Prüfungen, (z.B. mechanische Prüfungen, Permeationsmessungen) und deren Aussagekraft in der Praxis. Anhand von Mustern und Laborvorführungen werden die Prüfmethoden vertieft.
Welche Prüfungen sind bei welchen Folienanwendungen sinnvoll?
Wo bestehen die Grenzen bei den einzelnen Methoden?
Dauer: 90 Minuten
Wie finde ich heraus, welche Barriere ein Füllgut benötigt und welche Folie geeignet ist?
  • Lagerversuche und Überschlagsrechnung
  • Erfahrungsdatenbanken schaffen
  • Beispiele
Zusammenfassung:
Neben einigen Grundlagen der Lebensmittelchemie, die oberflächlich angekratzt werden, geht es hier um die Erkenntnis, dass Lagertests mit Original-Lebensmittel und Verpackung unumgänglich sind. Für die Art und Weise der Lagertests werden hilfreiche Praxiserfahrungen aus unserem Labor gegeben. Schadensbeispiele illustrieren hier anschaulich das erworbene Wissen. Mit einem Vorschlag für eine Lagertestsystematik rundet sich das Gesamtbild auch durch Wiederholung an weiteren, realen Negativbeispielen ab.
Dauer: 45 Minuten
Gleitverhalten von Folien spezifizieren
  • COF-Messung nach DIN EN ISO 8295
  • Tücken bei der Praxisübertragung der Messwerte
Zusammenfassung:
Wie glatt ist glatt und wie glatt muss die Folie sein? Wie finde ich heraus, welchen COF ich vorgeben oder einhalten muss? Welche Schwankungen sind normal und welche nicht? Alles Praxisfragen, die wir hier beantworten und diskutieren werden
Dauer: 90 Minuten
Wechselwirkung Füllgut/Verpackung
  • Set-off bei der Herstellung und Lagerung von Packstoffen
  • Das funktionelle Barriere Konzept
  • Simulation von Migrationsvorgängen (Migration Modelling)
Dauer: 90 Minuten
Typische Fehlerbilder an veredelten Folien und deren Ursachen
  • Optische, visuelle Fehler; Veredelungs- und Verarbeitungsfehler; Beachtung des „Rollenspiegels“ bei der Rückverfolgbarkeit
Zusammenfassung:
Besprechung eines Fehlerkataloges (fehlerhafte Muster) bestehend aus Druck, Kaschier- und Materialfehlen sowie Besprechung der Fehlerursache und Vermeidung in der Praxis
Dauer: 75 Minuten
Übung 2: Auswahl von Folien für bestimmte Füllgutgruppen
  • Hartkäse
  • Brühwurst
  • Fertigmenü
  • Eigene Beispiele
Zusammenfassung:
In dieser Übung werden aus dem erlernten Wissen echte Verpackungsfolien theoretisch designed. Mithilfe der Mappe wird in kleinen Gruppen über Auslegungsvarianten, Prüfplanung und Produktionsrisiken beim Hersteller und Abfüller der gewählten Folien diskutiert.
Dauer: 60 Minuten
Übung 1: Prüfmethoden wählen
  • Auswahl von Prüfmethoden anhand von Anwendungsfällen
Zusammenfassung:
Diese Übung vertieft das Erlernte mit Beispielpackungen, für die Prüfmethoden ausgewählt werden sollen. In kleinen Gruppen arbeiten wir dabei mit der Innoform Prüfliste.
Dauer: 90 Minuten
Übung: Auswahl und Bewertung von Migrationsprüfungen
  • Auswahl der Parameter
  • Bewertung von Ergebnissen/Prüf-Zertifikaten
Dauer: 75 Minuten
Übung: Systematische Fehleranalyse anhand von Folienmustern
  • Übung in Gruppen mit anschließender Diskussion
Dauer: 105 Minuten
Verarbeitung von Barriereverbundfolien und Endkontrollen an Verpackungen
  • Maschinengängigkeit
  • Siegeln und Peelen im Hinblick auf Barriere
  • Dichtheitsprüfungen
Zusammenfassung:
Hier geht es um die pure Praxis. Maschinengängigkeit, Peeleigenschaften und Barriere müssen harmonieren und genau darum dreht sich alles in dem ersten Teil dieses Blockes. Wenn eine Folie zu stumpf ist und überdehnt wird, können Barrieren zerstört werden. Dies können wir nur durch Know How vermeiden.
Im zweiten Teil werden praxisgerechte Dichtheits-Prüfmethoden andiskutiert, um einen groben Eindruck zu erzeugen, wofür welche Methode geeignet ist und was es überhaupt gibt.
Dauer: 75 Minuten
Charakterisieren von Siegeleigenschaften
  • Siegelnahtprüfung nach DIN 55529
  • Das Siegelfenster praxisgerecht messen und Siegelnahtqualität bewerten
Zusammenfassung:
Dichte Siegelnähte sind Voraussetzung für gute Verpackungen. Nur wie spezifiziert man das? Insbesondere Konstruktionen, bei denen zwei unterschiedliche Materialien von zwei oder mehr Lieferanten eingesetzt werden, machen Kopfzerbrechen. Um genau diese Fälle geht es in diesem Kurs, natürlich wieder entlang genormter Verfahren.
Dauer: 90 Minuten
Auswertung von Prüfergebnissen und Gewichten von Anforderungen
  • Einfache Werkzeuge mit großer Wirkung (Mittelwert,Standardabweichung cpK-Wert)
  • Beurteilung von Messverfahren und Prüfmethoden
  • Gewichten von Anforderungen mit dem Paarweisen Vergleich
Zusammenfassung:
Das statistische Bewerten von Prüfergebnissen gehört untrennbar zum Spezifikationswesen. In diesem Block wollen wir einige Grundlagen für die Praxis legen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Lernen Sie Mittelwert, Standardabweichung und CPK-Werte einmal ganz anders und locker kennen. Anschließend lernen Sie noch einiges über den Menschen an sich – wir können nämlich zwei Dinge miteinander vergleichen – mehr aber nicht. Und das Dilemma lösen wir mit dem paarweisen Vergleich.
Dauer: 45 Minuten
Arbeiten mit der Innoform Branchen-Spezifikationsvorlage
  • Vorstellung der Innoform Spezifikationsvorlage
  • Praxisbeispiele zur Anwendung
Zusammenfassung:
Die Innoform Spezifikationsvorlage für Folien und Beutel wird inhaltlic diskutiert und der Einsatz in der Praxis geübt. Die Vorlage mit allen üblichen Prüfungen ist Lieferbestandteil der Unterlagen zu diesem Seminar.
Dauer: 90 Minuten
Übung 2: Arbeiten mit der Spezifikationsvorlage
  • Das Erlernte in einer abschließenden Übung zusammen fassen
  • Anforderungen gewichten und in die Spezifikation übernehmen
  • Jeder Teilnehmer erhält eine Spezifiaktionsvorlage zur eigenen Verwendung
Zusammenfassung:
Als Zusammenfassung und Vertiefung werden Sie mit der Innoform Spezifikationsvorlage in kleinen Gruppen eine echte Spezifikation erarbeiten und von den selbst gemachten Erfahrungen dauerhaft profitieren können.
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