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0:30h
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Valeska Haux Selbstständig, Interim CMO, Strategie- und Marketingberatung Markenbildung in der Industrie für Flexible Verpackungen
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Welchen Mehrwert können Marken in der Industrie für flexible Verpackungen bieten?
- Worauf kommt es beim Branding im Bereich B2B an?
- Warum müssen Marken kontinuierlich weiterentwickelt werden?
Der Vortrag widmet sich dem Thema Branding in der Flexiblen Verpackungsindustrie. Dabei wird kurz dargestellt, was wir unter einer Marke verstehen und welchen Mehrwert Marken heute im Bereich B2B bieten - nicht zuletzt auch in der Mitarbeiterbindung.
Es wird präsentiert, wie facettenreich der Aufbau einer erfolgreichen Marke sein kann und dass Marken kontinuierlich weiterentwickelt werden müssen, um den Anforderungen ihres Marktes gerecht zu werden.
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0:30h
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Claire Gusko one.five GmbH Integration von Hochdurchsatzdaten und KI zur Entwicklung nachhaltiger flexibler Verpackungslösungen
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Wie kann KI eine Verpackung entwickeln?
- Welche Daten und Rahmenbedingungen sind dafür nötig?
- Praxisbeispiele: Aus der Cloud ins Regal
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0:30h
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Prof. Rainer Dahlmann Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen SiOx-Barrierebeschichungen für Rezyklatprodukte
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Funktionelle Beschichtungen durch SiOx-Prozesse
- SiOx-Barrieren für Rezyklate
- Aktuelle Entwicklungen in der Folienbeschichtung
Plasmaprozesse sind in der Lage, eine enorme Vielfalt an funktionalen Modifikationen bei Kunststoffen umzusetzen. Mithilfe sog. SiOx-Schichten lassen sich so effiziente und rezyklierfähige Barrieren gegenüber der Sauerstoff- und Wasserdampfpermeation erzeugen. Sie zeigen allerdings auch ein sehr hohes Potential gegenüber größeren Molekülen, wie sie beispielsweise als unerwünschte Kontaminationen in Rezyklaten enthalten sind. SiOx-Schichten lassen sich daher als wirksame Barriere gegen eine Migration von Fremdstoffen aus Rezyklaten in ein Füllgut einsetzen.
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0:30h
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Prof. Achim Grefenstein Constantia Flexibles Germany GmbH Neue Barriere- und Recyclingtechnologien machen flexible Hochbarriere-Verpackungen hochwertig recyclierbar
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Performance von Mono PE- oder PP-Verbunden
- Advanced mechanical Recycling von PO für bessere Recyclate
- Hochbarriere-Papierverpackungen und Papierrecycling
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0:30h
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Alina Siebler Hochschule Albstadt-Sigmaringen Rethinking Barriers: Verpackungsanforderungen für vegane Fleisch- und Wurstalternativen
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Notwendigkeit einer produktspezifischen Verpackungsoptimierung
- Erste Laborergebnisse zur Farbstabilität unter Sauerstoff- und Lichteinfluss
- Vermeidung von Überdimensionierung: Potenzial für Kostenreduktion und Design for Recycling
Für vegane Fleisch- und Wurstalternativen kommen derzeit überwiegend dieselben Verpackungskonzepte zum Einsatz wie für die tierischen Pendants. Dabei ist davon auszugehen, dass die Anforderungen der veganen Alternativen sich deutlich von denen der tierischen Fleisch- und Wurstwaren unterscheiden. Mit Blick auf eine nachhaltigere Verpackungskonzeptionierung durch produktspezifische Anpassung besteht für vegane Fleisch- und Wurstalternativen dringender Handlungsbedarf. Dabei müssen zunächst die Anforderungen dieser neuartigen Produkte an ihre Verpackung ermittelt werden.
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0:30h
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Isabel Arroyo Dow Chemical Ibérica S.L. Engineering Circularity at Industrial Scale
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How regulation, sustainability targets, and performance requirements are reshaping flexible packaging design toward 2030
- The technical challenges associated with mono‑material and PCR‑rich structures, particularly in relation to barrier performance, processability, and food safety
- The role of material science, structure redesign, and key technology enablers in delivering recyclable‑by‑design, high‑performance flexible packaging solutions at industrial scale
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Patrick Zimmermann FKuR Kunststoff GmbH Die Grenzen der Kreislaufwirtschaft – sind Rezyklate und Biokunststoffe die Lösung?
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Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft – die Ursachen des Übels
- Die wahre Limitierung der Kreislaufwirtschaft
- Welche Chancen und Möglichkeiten haben wir für mehr Kreislaufwirtschaft
- Sind Rezyklate, Biologisch abbaubare als auch Biobasierten Kunststoffe Teil der Lösung?
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0:30h
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Albin Kälin epeaswitzerland gmbh Digital Product Passport Compass Cradle to Cradle™ – Compliance meistern, Zirkularität stärken
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Cradle to Cradle‑Ansatz: langlebige Qualität, Kohlenstoff- und Materialkreisläufe statt Downcycling
- PPWR‑Konformität effizient abbilden – regulatorische Anforderungen digital erfüllen
- „Compass“ als Leitfaden für nachhaltige Produktgestaltung und Dokumentation
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0:30h
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Benedikt Kauertz IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH Ökobilanz: Einweg vs. Mehrweg bei Palettensicherung
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Mehrwegverpackungen verursachen wegen höherem Gewicht, größerem Volumen und begrenzten Umlaufzahlen meist deutlich höhere Umweltwirkungen als leichte Einwegfolien.
- Leichte, produktoptimierte Einwegverpackungen zeigen in nahezu allen untersuchten Anwendungsfeldern klare ökologische Vorteile.
- Die Haupttreiber der Ergebnisse sind Materialeinsatz, Transporteffizienz und die stark unterschiedlichen Verpackungsgewichte.
Der Vortrag zeigt, welche erheblichen ökologischen Auswirkungen die in der PPWR vorgesehenen Mehrwegquoten für Transportverpackungen hätten und erläutert, dass besonders bei Palettensicherungen Einweg- und Mehrwegsysteme sehr unterschiedliche Material- und Transporteigenschaften aufweisen.
Es wird dargestellt, dass Mehrwegsysteme aufgrund ihres deutlich höheren Gewichts, ihres größeren Füllvolumens und der begrenzten Umlaufzahlen fast immer schlechtere Ökobilanzen verursachen als leichte, produktoptimierte Einwegfolien.
Die Analyse vergleicht zahlreiche Verpackungssysteme in verschiedenen Anwendungsfeldern und zeigt, dass leichte Einwegverpackungen in nahezu allen Fällen ökobilanziell überlegen sind, während formstabile Mehrwegoptionen nur selten Vorteile erzielen können.
Insgesamt kommt der Vortrag zum Ergebnis, dass ein flächendeckender Ersatz von Einweg-Transportfolien durch Mehrwegsysteme in Europa zu erheblichen zusätzlichen CO₂-Emissionen führen würde und daher nicht mit den Zielen des Art. 29 PPWR vereinbar ist.
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0:40h
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Thomas Brenner Deutsche Telekom Security GmbH Verpackung auf, Daten weg: Sicherheit von QR, NFC & Digitalem Produktpass – mit Live-Hacking
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Lagebild: Verpackung = Angriffsfläche?
- QR, NFC, Wasserzeichen und DPP als Einfallstore
- Aktuelle Sicherheitsvorfälle in den letzten Monaten
- Live – Hacking mit einer Demonstration der aktuellen Schwachstellen einzelner Techniken
- Security-by-Design, Architekturentscheidungen, Akzeptanzkriterien
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