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Barrierefolien in der Anwendung – welche Folie für welchen Zweck?

Veranstaltung bereits durchgeführt
Mittwoch, 19. / Donnerstag, 20. September 2018

Steigenberger Hotel Remarque, Osnabrück, Deutsch, 2tägige Veranstaltung

(Insgesamt 157 Teilnahmen bei früheren Terminen)
4,6
- 32 Bewertungen / 7 Kommentare
Beschreibung: Lebensmittel müssen mit geeigneten Packmitteln und angepassten Barriereeigenschaften verpackt werden. Qualitätserhalt, Kosten und Nachhaltigkeit müssen dabei im Auge behalten werden. Dabei sind teilweise sehr hohe Barrierewirkungen, teils aber auch definierte Durchlässigkeiten, je nach zu verpackendem Lebensmittel, erforderlich. Die Definition des geeigneten Packstoffaufbaus hinsichtlich der Barriere stellt nicht nur ein wichtiges Kriterium für den Produktschutz dar. Denn Hochbarrierepackstoffe sind meistens auch kostenintensiv. Daher besteht die Herausforderung bei der Barrieredimensionierung darin, ein für das Lebensmittel geeignetes Optimum zu finden, um sicher und effizient zu verpacken. Das Seminar vermittelt die wichtigen Grundlagen für eine angemessene Dimensionierung der Barriere.
Neben Grundlagen zu den Anforderungen an Verpackungsmaterialien für Lebensmittel werden die spezifischen Barriereeigenschaften der verfügbaren Packstoffe diskutiert und moderne Techniken der Herstellung von Barrierfolien vorgestellt.
Grundlagen des Lebensmittelverderbs runden den Inhalt fachlich ab. Dadurch erhalten Teilnehmer einen fundierten Überblick über das breite Spektrum einer der wichtigsten Funktionen von Verpackungen für Lebensmittel – die Schutzwirkung.
Alle, die solche Folien einkaufen, verwenden, weiterentwickeln oder auch verkaufen, erlernen neben den notwendigen Grundlagen vor allem aktuelles Fachwissen moderner Strukturen und typische Anwendungen von Barrierefolien. Die Begriffe der organischen und anorganischen Barriere werden erläutert und Vor- und Nachteile diskutiert. Aktive und passive Barrieresysteme werden gegenüber- gestellt und sinnvolle Kombinationen erläutert.
Eigene Fragestellungen können aufgrund der kleinen Gruppengröße diskutiert werden. In den Übungen werden Verbundstrukturen bestimmten Anwendungen zugeordnet und das Wissen dadurch vertieft. Der Schwerpunkt liegt auf Barrierefolien in der Anwendung und ergänzt die Seminare "Grundkurs Kunststofffolien" und "Basiswissen Verbundfolien", die allerdings keine Voraussetzung sind.
Niveau: Stufe 2 - Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung
Zielgruppe: Mitarbeiter/Leitung aus Produktion, Entwicklung, Verpackungstechnik, QS, Einkauf und Vertrieb
Unternehmen: Diese Unternehmen sind dabei: