Sep 222017
 
Stark_Kurt_Blog

Dr. Kurt Stark studierte Chemie an der Universität Bayreuth, mit den Schwerpunkten Polymer- und Kolloidchemie.

1999 begann er seine berufliche Laufbahn bei Wacker Polymer Systems in Burghausen. Als Laborleiter war er für die Entwicklung neuer Polymerprodukte, für die Optimierung bestehender Produkte und für die Produktionsunterstützung verantwortlich.

Von März 2005 bis September 2011 arbeitete Dr. Stark bei Huhtamaki in Forchheim, einem Hersteller und Veredler von Polymerfolien. In seiner Funktion als Leiter der Abteilung Forschung & Entwicklung für die Marktsegmente Technische Folien und Verpackungsfolien befasste sich Dr. Stark dort unter anderem mit erneuerbaren und biologisch abbaubaren Folien, in erster Linie basierend auf PLA. Er entwickelte komplett neue Blas- und Gieß-PLA-Foliensysteme für maßgeschneiderte Kundenlösungen.

Seit Oktober 2011 bekleidet Dr. Kurt Stark bei BUERGOFOL GmbH, Siegenburg, die Positionen eines Leiters der Produktentwicklung technischer Folien und des Business Development Directors. In dieser Funktion wird er auch die Entwicklung neuer Verpackungslösungen und technischer Folien der nächsten Generation bei BUERGOFOL vorantreiben.

Was hat Sie bewogen der Einladung von Innoform zu folgen?

Die Innoform-Veranstaltungen zählen inzwischen zu den bekanntesten und insbesondere qualitativ hochwertigsten in Deutschland. Was Karsten Schröder hier aufgebaut hat, ist erstklassig! Die Themen der Innoform Tagungen und Meetings sind stets aktuell und sehr interessant. Gerne nimmt man da teil oder wirkt mit einer Präsentation sogar aktiv mit. Zudem ist das Rahmenprogramm hervorragend: Beste Möglichkeiten zum Netzwerken und Austausch mit Kollegen der Branche, abgerundet von dem fantastischen Beisammensein im Rampendahl bei Grünkohl und Pinkel.

Ihr Thema gehört zu einer Reihe verschiedener Blickwinkel auf den Fokus, den Innoform dieses Jahr gesetzt hat:  Veredelung. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen auf diesen Themenkomplex?

Im Wort Veredelung steckt das Wort „edel“. Das hat mich auch einst, seit der allerersten Chemiestunde in der 9. Klasse, dazu bewogen, Chemie zu studieren. Aus einfachen Rohstoffen und Materialien etwas Hochwertiges, Edles zu schaffen, ist nicht nur meine Berufung, es erfüllt mich auch mit viel Freude. Da passe ich ein Zitat von Goethe gerne wie folgt an: „Edles schaffe der Mensch, es sei hilfreich und gut.“

Sie referieren über „Veredelung im Spannungsfeld zwischen Mehrwert und Kostendruck“. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Das ist irgendwo das Dilemma, dass man auf Veredelung heutzutage gar nicht mehr verzichten kann, doch man muss sich eben auch im globalen Wettbewerb behaupten können, da man ja nicht der einzige Veredler auf der Welt ist. Also gilt es, die Prozesse zu optimieren, möglichst kostengünstig zu produzieren und dabei höchste Qualität zu liefern. Das gelingt einerseits durch langjähriges Know-how, andererseits muss man bei den Anlagen und Technologien stets auf dem Laufenden sein und gewillt sein, flexibel zu sein und zu investieren.

So viel Aufwand für ein Produkt, das irgendwann im Abfall landet. Wird es mit der Veredelung vielleicht ein bisschen übertrieben? Wo sehen Sie die Vorteile?

Übertrieben, ja, manchmal, aber man kann ja eigentlich alles übertreiben, wenn man will. Die Verpackungskultur ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, insbesondere  aber auch der Flexibilität des Einzelnen. Die Verpackung muss immer komplexere Aufgaben erfüllen, von der Herstellung des Lebensmittels bis zum Point of Sale im Handel. All das zu erfüllen, ist nur mit Veredelung möglich. Anders geht das heute doch gar nicht mehr. Im Supermarkt ist man von der Vielfalt der Verpackungen inklusive derer Veredelungen regelrecht überwältigt.

Wo sehen Sie für die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf?

Besonderer Handlungsbedarf besteht im Bereich Personal und Mitarbeiter. Ausbildungsplätze können leider nicht mehr besetzt werden und kein Produktionsleiter kann heutzutage behaupten, genügend und ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu haben. Aber das wäre sehr erforderlich. Früher war das deutlich einfacher; da war der Beruf des Druckers attraktiv und damit beliebt. Man müsste heutzutage wieder verstärkt in Erinnerung rufen, dass die Veredelung etwas Künstlerisches und Kreatives hat und man hier auf äußerst vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zurückgreifen kann.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie persönlich von der Zuhörerschaft?

Dass Interesse besteht, die Themen reflektiert werden, man sich eine Meinung dazu bildet und diese dann mit den Kollegen austauscht und bespricht. Oder dass man viele Fragen stellt und passendes Feedback erhält. Doch da habe ich – siehe oben – bei den Innoform-Veranstaltungen immer positive Erfahrungen gemacht.

Konferenzen zum Thema Verpackungsdruck erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Der Verpackungsdruck wächst stetig und bekommt immer größere Bedeutung. Es wachsen damit auch die Erwartungen der Konsumenten (Verpackungskäufer) und die Anforderungen an die Verpackung selbst. Daher besteht auch die Notwendigkeit, weiteres Wissen aufzubauen. Mit anderen Worten, besonders in diesem Bereich wird sich der Stand der Technik ständig und schnell verbessern. Man muss einfach up-to-date bleiben.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Hier sehe ich die Zukunft. Wo es heute Flexo-, Tief- oder Offsetdrucker gibt, wird es in Zukunft Verpackungsdrucker geben, die die verschiedenen Druckverfahren dort einsetzen, wo sie die meisten Vorteile bieten. Und das auch in einer Maschine. Weiter ist zu berücksichtigen, wie man auf sinkende Losgrößen reagiert oder wie man Funktionalitäten durch den Druck einbringt, etwa gedruckte Elektronik oder RFID-Chips etc. Wenn dies kombinierte Anlagen mit modularen System erfüllen, so ist das für die Produkte sehr wertschöpfend.

Wie schätzen Sie auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) die Zukunftschancen für den Verpackungsdruck im Vergleich zu anderen Druckbereichen ein und warum?

Sehr gut. Aber nur in Zusammenhang mit der notwendigen Wertschöpfung in der Prozesskette der Verpackungshersteller. Wie schon oben genannt, wächst die Anforderung an die Verpackung stetig. Dem kann bzw. muss man unter anderem mit dem Bedrucken bzw. dem Veredeln begegnen.

Unsere Teilnehmer möchten Referenten auch gerne persönlich besser kennen lernen. Deshalb eine persönliche Frage: Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?

Abgesehen von der Familie, die ja die größte Begeisterung bringt, „veredle“ bzw. verbessere ich in meiner Freizeit meine Modelleisenbahnanlage (Spur N), vervollständige und betrachte meine Münzsammlung oder spanne beim Lesen von Comics (Asterix, Lucky Luke, Tim & Struppi) aus. Wichtig ist mir auch, Musik zu hören oder spannende Filme zu schauen. Damit die Bewegung nicht zu kurz kommt, fahre ich gerne Rad, spiele Fußball und Tischtennis.

Sep 182017
 
Rommel_Christian_1_Blog

Christian Rommel wurde 1965 in Verl, Ostwestfalen, geboren und studierte nach seiner Ausbildung zum Druckformhersteller Verpackungstechnik in Stuttgart, Tokyo und West-China. 1994 schloss er das Studium ab und war bis 1997 am Print-Projektmanagment in Süostasien und an einem Fabrikaufbau in China beteiligt. 1998 wanderte er nach Hongkong aus und gründete die ROX Asia Consultancy Ltd., eine Design- und Produktionsagentur und Unternehmensberatung für Druck und Verpackung.

Christian Rommel ist Organisator von 18 internationalen Ausstellungen für asiatisches Verpackungsdesign und ein gefragter Key Note Speaker auf internationalen Kongressen und Symposien (Thema Innovation, Design, Marke, Verpackung und Neue Medien). Mehr als 120 Publikationen sind in mehr als 20 internatinalen Fachzeitschriften veröffentlicht worden. Außerdem ist er als Autor, Co-Autor und Verleger für fünfzehn Fach-, Sach- und Lehrbücher tätig.

Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen?

Die Innoform-Veranstaltungen sind sehr professionell organisiert und prominent besetzt. Die Qualität der Vorträge ist hoch und die Themen immer aktuell. Berichterstattung im Vorfeld samt Live-Interviews während der Events sind vorbildlich. Die räumliche Nähe zum Standort Osnabrück ist für mich zudem von großem Vorteil. Dadurch lernt man auch Teilnehmer und Referenten aus der Region kennen, die man vorher nicht auf dem Radar hatte. In der Masse der Fachveranstaltungen liegt Innoform klar im oberen Drittel.

Ihr Thema gehört zu einer Reihe verschiedener Blickwinkel auf den Fokus, den Innoform dieses Jahr gesetzt hat:  Veredelung. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen auf diesen Themenkomplex?

Veredelung ist mehr als nur die Applikation von zusätzlichen Farben, Lacken, Folien oder Prägungen. Es geht um Multisensorik. Wie können wir möglichst viele Sinne des Verbrauchers ansprechen, um eine Verbindung zwischen ihm und dem Produkt herzustellen. Die gedruckte Elektronik in und auf Verpackungen bietet hier ungeahnte Möglichkeiten. Wir stehen erst am Anfang einer ganz neuen Generation von intelligenten Verpackungen. Mein Interesse gilt der kritischen Auslotung aller Möglichkeiten und Grenzen neuester Technologien, die die Qualität der Verpackung insgesamt voranbringt.

Sie referieren über eine Weltpremiere: „OLED-Technologie im Verpackungsmarkt“. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Mich begeistert immer der Blick über den Tellerrand. Was können wir von anderen Ländern und Kulturen lernen? Seit zwanzig Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem chinesischen Markt und den fantastischen Chancen, die sich dort bieten. Mit gewisser Sorge konstatiert man jedoch auch die zunehmende Abhängigkeit vom Reich der Mitte als Werkbank der Welt. Mit der OLED-Technologie hat man seit langer Zeit erstmals wieder eine bahnbrechende Lösung, die in Deutschland entwickelt wurde und auch hierzulande gefertigt wird.

Bislang gewannen Sie über 20 Branchenpreise mit einer selbstleuchtenden Gin-Verpackung, die innerhalb weniger Tage weltweit über 50.000 Mal verkauft wurde. Solche Verpackungen braucht doch eigentlich kein Mensch, oder?

Der Wunsch nach Individualität ist in uns allen verankert. Um Begehrlichkeit zu wecken, muss sich die internationale Markenartikelindustrie klar abheben. Intelligente Technik aktiviert den Spieltrieb und garantiert einen hohen Spaßfaktor. Das ehrgeizige Ziel, eine solche Packung zu kreieren, wurde in allen Bereichen sogar übertroffen. Der Erfolg gab uns recht und wir sind stolz auf dieses gelungene Ausnahmeprodukt. Trotzdem wird Mies van der Rohes berühmter Ausspruch, „Weniger ist mehr!“ auch im Verpackungsdesign immer seine Gültigkeit behalten.

Und inwieweit rechtfertigen solche Applikationen das Kosten-Nutzen-Verhältnis?

Die Bombay-Gin-Packung vereint alle Aspekte, die man sich als Verpackungshersteller, Markenartikler und Endverbraucher nur wünschen kann: geniales Design, tolle Optik, technische Innovation mit WOW-Effekt und dazu brillant umgesetzt. Es ist eine bisher so nie dagewesene Verpackung mit extrem hohem Wiedererkennungswert, die die Menschen begeistert. Die vergleichsweise hohen Produktionskosten rechtfertigen in jeder Hinsicht den unglaublichen Imagegewinn für die Marke.

Avancieren diese Verpackungen irgendwann zu Sammelobjekten?

Obwohl es nicht unser Ziel war, ist diese Bombay-Packung tatsächlich zu einem extrem begehrten Objekt avanciert, das auf Sammlerbörsen dreistellige Beträge erzielt. Interessiert daran sind nicht nur kreative Produktdesigner. Das Beispiel zeigt, wie auch Menschen außerhalb der Verpackungsindustrie der Faszination derartiger Innovationen erliegen. Das sollte als Ansporn dienen, weiter in dieser Hinsicht zu denken und ein klares Marktbedürfnis zu befriedigen, selbst wenn es nur ein Nischenmarkt ist und immer bleiben wird.

Wo sehen Sie für die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf?

Das größte Potential sehe ich im Zusammenwachsen standardisierter Druckverfahren wie Offset- oder Tiefdruck mit dem Digitaldruck. Der Wunsch nach Individualisierung und Personalisierung ist tief in uns verwurzelt. Bei der Wahl des Druckverfahrens steht man heute überwiegend vor der Frage des „entweder – oder“. Ziel der Verpackungsdrucker muss lauten, ein „sowohl – als auch“-Angebot im Portfolio zu haben.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie persönlich von der Zuhörerschaft?

Ein Fachmann sollte wissen, was für Produkte, Technologien und Veredelungsarten in seiner Branche möglich sind. Um seine Kunden adäquat beraten zu können, sollte er die Möglichkeiten und Grenzen sowie die Vor- und Nachteile derartiger Innovativen zumindest rudimentär kennen. Ein solches Interesse erwarte ich von den Teilnehmern dieser Konferenz, ungeachtet dessen, ob sie bestimmte Produkte oder Technologien nun gut finden oder nicht, sie selbst anbieten können oder wollen oder nicht.

Konferenzen zum Thema Verpackungsdruck erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Die Welt wird immer komplexer und die Informationsdichte nimmt zu. Eine Konferenz bietet den unschlagbaren Vorteil des persönlichen Austausches, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen. Es geht um Kompetenz, Erfahrung und um Glaubwürdigkeit. Was muss man heute wissen oder können, um auch zukünftig am Markt bestehen zu können? Man kann sich nicht um alle Innovationen kümmern, sondern muss Prioritäten setzen. Als wertvolle Hilfe zur Orientierung und Entscheidungsfindung bieten Konferenzen ein hervorragendes Forum.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Wachsender Kostendruck war und ist immer ein entscheidender Faktor in der Notwendigkeit technologischer Weiterentwicklung. Die Inline-Fertigung hat zeitlich und damit finanziell entscheidende Vorteile. Eine Entscheidung zugunsten einer zusätzlichen Veredelung, wie z. B. Hybrid-Lack, fällt damit leichter. Hier geht es um die sinnvolle Kombination von Optik und Haptik in einem Fertigungsschritt. Modular aufgebaute Maschinen mit multiplen Druck- und Veredelungsverfahren werden von daher eine zunehmend bedeutendere Rolle einnehmen.

Wie schätzen Sie auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) die Zukunftschancen für den Verpackungsdruck im Vergleich zu anderen Druckbereichen ein und warum?

Ich sehe den Verpackungsdruck nicht isoliert an, sondern als elementaren Teil der äußerst dynamischen Druckbranche, die sich im fortwährenden Wandel befindet. Genau das macht unsere Arbeit auch so interessant. Wir müssen und werden uns der Herausforderung stellen, auch in Zukunft immer neue Impulse zu setzen und die hohen Chancen zu nutzen, die uns der Verpackungsdruck in vielerlei Hinsicht bietet.

Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?

Seit 30 Jahren führen mich Expeditions- und Abenteuerreisen in die entferntesten Winkel unserer Erde. Ob Wüsten, Dschungel oder Hochgebirge – per Jeep, zu Fuß oder im Kanu besuche ich am liebsten ethnische Minderheiten, die ihr Leben fernab unserer sogenannten Zivilisation meistern. Diese physischen und psychischen Herausforderungen und manchmal sehr grenzwertigen Erfahrungen haben meinen Charakter und meine Persönlichkeit geprägt. Aus diesen Reisen ziehe ich zusätzlich große Energie, die für die Qualität und den Erfolg meiner Arbeit hier in Deutschland von großer Bedeutung sind.

 

Kontakt:

www.roxasia.com sowie www.christianrommel.com.

 

 

Sep 182017
 
Richter_Uwe_Blog

Uwe Richter will immer genau wissen, wie etwas funktioniert und gibt nicht eher auf, bevor er den Dingen auf den Grund gegangen ist.

In 25 Jahren Vertrieb und Anwendung von Farbmesstechnik und Software hat er sich seinen Erfahrungsschatz bei der Erstellung von Profilen und Device Links sowie bei der Zertifizierung und Standardisierung von Druckprozessen erarbeitet.

Für fast alle Probleme, die es in der Farbkommunikation von der Vorstufe bis zum Druck und zwischen Druckauftraggeber und Druckerei gibt, hat er sich dabei branchenübergreifende Lösungskompetenz aufgebaut und sein Wissen in Hunderten von Seminaren und Vorträgen weitergegeben.

In zahlreichen Projekten ist es ihm gelungen, die Reklamationsraten drastisch zu senken und enorme Kosten einzusparen.

Nach langjähriger Tätigkeit für die Firma Gretag/GretagMabeth/X-Rite ist er seit 2014 als selbstständiger Experte für Farbkommunikation, Colormanagement, Prozessoptimierung und Farbrezeptierung tätig.

Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen?

Ich war schon einmal Referent bei einer Veranstaltung von Innoform. Mich haben besonders die Professionalität der Organisation und die Begeisterung von Karsten Schröder beeindruckt. Außerdem sitzen im Publikum genau die Leute, für die mein Fachwissen von Nutzen sein kann.

Ihr Thema gehört zu einer Reihe verschiedener Blickwinkel auf den Fokus, den Innoform dieses Jahr gesetzt hat:  Veredelung. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen auf diesen Themenkomplex?

Die Veredelung kommt ja erst nach dem Druck und die schönste Veredelung nützt nichts, wenn die Farbe nicht stimmt. Deshalb passt mein Vortrag ganz gut zum Thema, auch wenn er sich nicht direkt auf die Veredelung bezieht.

Sie referieren über „Was taugen heute Farbvorgaben von Auftraggebern?“. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Farbe ist der beliebteste Reklamationsgrund in der Druckindustrie. Die Unternehmen verlieren immer wieder eine Menge Geld durch Reklamationen wegen falscher Farbkommunikation. Die Auftraggeber glauben, genau gesagt zu haben, welche Farbe sie haben wollen. Dabei sind diese Vorgaben oftmals nicht eindeutig, nicht im Druckprozess umsetzbar und nicht messbar, d. h., es sind keine Toleranzen definiert. Mit dem entsprechenden Wissen und der heutigen Technik kann man diese Probleme nahezu vollständig in den Griff bekommen. Und dabei helfe ich sowohl den Druckauftraggebern als auch den Druckdienstleistern.

Welche Voraussetzungen müssen Mitarbeiter mitbringen, um eine reibungslose Kommunikation in der Lieferkette zu gewährleisten?

Die Mitarbeiter müssen vor allem aufgeschlossen und gewillt sein, sich mit den Möglichkeiten zu beschäftigen und diese einzusetzen. Die Bedienung von z. B. Farbmesstechnik ist heute so einfach geworden, dass sie jeder (nach einer entsprechenden Schulung) anwenden kann.

Wer allerdings auf der Position beharrt: „Das haben wir schon immer so gemacht“, der wird schwer mithalten können im Wandel vom Handwerk zur industriellen Produktion in der Druckindustrie.

Wo sehen Sie für die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf?

Viele Unternehmen haben die technischen Möglichkeiten für eine durchgängige Farbkommunikation und -kontrolle bereits im Haus, nutzen diese aber nur sehr eingeschränkt.  Viele Prozesse, wie z. B. Farbrezeptierung, werden einmal eingerichtet und dann nie wieder überprüft, weil es immer 2 oder 3 andere „Baustellen“ gibt, um die man sich dringender kümmern muss. Dadurch werden die Möglichkeiten zur Kosteneinsparung oftmals nicht hinreichend ausgeschöpft.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie persönlich von der Zuhörerschaft?

Ich gehe davon, dass ich mit meinem Thema einen Nerv bei vielen Zuhörern treffe und dass diese einige Erkenntnisse aus dem Vortrag mitnehmen und in Zukunft nutzten werden. Wenn ich ihnen dann bei der Umsetzung helfen darf, würde mich das umso mehr freuen.

Konferenzen zum Thema Verpackungsdruck erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Der Konkurrenzkampf wird stärker. Die Anzahl der Produkte wird immer größer. Was der Kunde zuerst von einem Produkt sieht, ist die Verpackung. Deshalb ist es für die Hersteller immer wichtiger, sich über neue Trends und Möglichkeiten für Verpackungen zu informieren, die ihre Produkte besonders wirkungsvoll hervorheben.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Ein Druckverfahren ist immer nur für einen bestimmten Aufgabenbereich besonders gut und für andere Anforderungen nur eingeschränkt oder gar nicht geeignet. Die Kombination von Druckverfahren eröffnet da völlig neue Möglichkeiten. Wenn diese dann noch in einer Druckmaschine vereint sind, wird die Produktion natürlich wesentlich wirtschaftlicher.

Wie schätzen Sie auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) die Zukunftschancen für den Verpackungsdruck im Vergleich zu anderen Druckbereichen ein und warum?

Ich sehe sehr gute Zukunftschancen für den Verpackungsdruck. 1. Der Zeitungsdruck und der Akzidenzdruck verlieren immer mehr Anteile an digitale Medien. Produkte kann man auch in Zukunft nicht digital einpacken. Da außerdem die Anzahl der Produkte und Produktvarianten ständig steigt, steigt auch der Bedarf an Verpackungen.

Im Akzidenzdruck hat die Standardisierung zu einer kompletten Austauschbarkeit der Druckanbieter und damit zu einem ruinösen Preiskampf geführt. Bei Verpackungen geht es um individuelle Druckerzeugnisse, die auffallen und sich von der Konkurrenz bestmöglich unterscheiden sollen.

Unsere Teilnehmer möchten Referenten auch gern persönlich besser kennenlernen. Deshalb eine persönliche Frage: Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?

Zur Zeit bin ich besonders begeistert von den Möglichkeiten des Online-Marketing und beschäftige mich intensiv damit. Ansonsten liebe ich meinen Garten, Reisen und guten Weißwein.

Sep 182017
 
Simons_Rolf_Blog

Rolf Simons wurde 1942 in Nottuln (Westfalen) geboren. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als Siebdrucker und machte sich 1964 mit einem eigenen Betrieb selbstständig. Bereits in den 1970er Jahren beschäftigte sich Simons mit den Themen Produkt- und Fälschungssicherheit. 1984 gründete er die Simons Druck und Vertrieb GmbH und entwickelte die patentierten, weltweit kleinsten und rechtssicheren Mikro-Farbcodes SECUTAG®. 2008 fand die Umfirmierung in die 3S Simons Security Systems GmbH statt, deren alleiniger Geschäftsführer Simons ist. Neben seinen Aktivitäten in der Geschäftsleitung sowie in Forschung und Entwicklung referiert Simons regelmäßig auf Konferenzen und Fachmessen über Produkt- und Fälschungssicherheit. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen für internationale Standardisierungsverfahren.

„Fälschungsschutz ist Verbraucherschutz. Angesichts der Gefahren, die von Plagiaten ausgehen, sollte der Endverbraucher jedes Produkt, von dem Gesundheit und Leben abhängt, zweifelsfrei als Original identifizieren können.“ (Rolf Simons)

Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen? 

Die Möglichkeit, einem größeren Kreis die Gefährlichkeit der Produktpiraterie aufzuzeigen.

Sie referieren über Fälschungssicherheit nicht nur als „nice to have“. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Der Verbraucher- und Produzentenschutz.

Produktpiraterie bezeichnet die gezielte Verletzung von Urheberrechten und gewerblichen Schutzrechten durch unerlaubtes Nachahmen und Kopieren von Waren. Fälschungsschutz ist Verbraucherschutz. Sie waren Ihrer Zeit voraus und beschäftigen sich schon seit den 70er Jahren mit dem Thema Fälschungssicherheit. Was war der genaue Anlass? 

Image- und Ertragsverluste bei den Produzenten.

Wo sehen Sie für die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf? 

Den Verbraucher in die Lage zu versetzen, ein Produkt jederzeit nicht nur identifizieren, sondern auch authentifizieren zu können.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie persönlich von der Zuhörerschaft?

Der Zuhörer soll auf die Sinnhaftigkeit von Sicherheitsverpackungen sensibilisiert werden.

Konferenzen zum Thema Verpackungsdruck erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Der Verbraucher erwartet nicht nur schöne, sondern auch sichere Verpackungen, die ihm auch die Authentität des Inhaltes garantieren.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Hier ist eine entsprechende Normung für alle Beteiligten von Vorteil.

Wie schätzen Sie auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) die Zukunftschancen für den Verpackungsdruck im Vergleich zu anderen Druckbereichen ein und warum?

Gut bis sehr gut.

Unsere Teilnehmer möchten Referenten auch gern persönlich besser kennenlernen. Deshalb eine persönliche Frage: Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?

Kontakte zu anderen Menschen und deren Kultur, Schwimmen, Radfahren.

 

Sep 062017
 
austropack
Mehr Umsatz durch Innovation? Das ist die zentrale Frage, mit der sich die Vorträge rund um die Impackt 2017 beschäftigen. Die Zeitschrift austropack hat die Vortragenden zum Thema Innovation befragt. Erhalten Sie hier erste Einblicke in die Inhalte der Vorträge, bevor Karsten Schröder, Geschäftsführer der Innoform Coaching GbR, und Experten aus Industrie, Handel und Forschung das Wort auf der österreichischen Verpackungstagung ergreifen.
Aug 072017
 
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Wir haben gefragt und Sie haben geantwortet: Mit überraschender Mehrheit haben Sie für ein europäisches Inno-Meeting abgestimmt. Noch ist die Beteiligung an der Umfrage nicht repräsentativ,  doch der Trend ist klar. Es soll und wird kommen.

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Auch der Name steht fest: Inno-Meeting Europe. Und der Name ist Programm! Wir werden exakt das deutschsprachige Erfolgskonzept in englischer Sprache in Berlin anbieten.

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Die Mehrheit hat sich für einen Termin im September bzw. November entschieden, was wir im kommenden Jahr nicht mehr realisieren können. Deshalb werden wir im September 2018 die 6. Europäische Standbeutel-Tagung in Berlin durchführen und erst 2019 mit dem Inno-Meeting Europe starten. Die genauen Termine geben wir rechtzeitig auf unserer Webseite und in unserem Newsletter bekannt. Und – das deutschsprachige Inno-Meeting bleibt.

Wir freuen uns, wenn auch Sie Ihre Stimme noch abgeben möchten.  Das dürfen Sie hier gern tun: https://de.surveymonkey.com/r/Q5KXRKN

Jun 122017
 
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Eine Möglichkeit, Lebensmittel haltbarer zu machen, ist das Entkeimen unter bestimmten Temperatur-/Zeit-Kombinationen
(siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Sterilisation). Dazu gehören Pasteurisations- und Sterilisationsprozesse, die zwar eine Verlängerung des Mindesthaltbarkeitsdatums bewirken, jedoch auch gleichzeitig eine enorme Belastung für das Verpackungsmaterial durch die Temperatur- und Feuchtebehandlung bedeuten. Die Hauptfunktion der Verpackung besteht darin, das Produkt zu schützen. Daher muss sichergestellt sein, dass das Material für diese Prozesse auch geeignet ist.

In der industriellen Fertigung werden Autoklaven eingesetzt, um die Lebensmittel zu sterilisieren. Es handelt sich dabei um einen Behälter, der gasdicht verschlossen werden kann, um Stoffe, z. B. Lebensmittel, im Überdruckbereich thermisch zu behandeln (siehe auch Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Autoklav).

Industrie-Autoklaven_1

Abbildung 1: Industrie-Autoklaven

Da Erprobungstests in den groß-industriellen Anlagen aufwendig und somit kostenintensiv sind, können grundsätzlich die Materialeigenschaften zunächst auch im Labormaßstab untersucht werden. Der Innoform Testservice nutzt dafür einen Autoklaven, der analog zu den groß-industriellen Anlagen mit Heißwasser- bzw. Kühlwasserberieselung arbeitet, und bei dem der Gegendruck gesteuert werden kann, damit eventuelle Gaspolster in der zu sterilisierenden Packung nicht zum Platzen führen.

Die Temperaturprogramme können frei definiert werden, so dass alle in der Praxis gängigen Programme der Pasteurisation und Sterilisation auch im Labor durchgeführt werden können.

Abbildung 2: vertikaler Labor-Autoklav

Abbildung 2: vertikaler Labor-Autoklav

 

Abbildung 3: Musterbeutel in Labor-Autklaven

Abbildung 3: Musterbeutel in Labor-Autoklaven

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Materialeigenschaften werden häufig im Vergleich zu den Ausgangseigenschaften vor Sterilisation untersucht, da sie als kritisch für die Praxis zu bewerten sind:

  • Dimensionsstabilität/Optik
  • Verbundhaftung zwischen den einzelnen Materialschichten
  • Siegelnahtfestigkeit
  • Sauerstoffbarriere: Beim Einsatz von feuchtigkeitsabhängigen Werkstoffen,
    wie z. B. EVOH und PA, sinkt die Gas-Barrierewirkung des Materials durch den Sterilisationsprozess häufig. Wie stark der Einfluss ist bzw. wie lange es dauert, bis das Material sich davon „erholt“, kann durch eine Abklingkurve gemessen werden, indem die Permeationsmessung unmittelbar nach der Sterilisation gestartet wird.
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Abbildung 4: Abklingkurve der Sauerstoffdurchlässigkeit nach Sterilisation

 

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Abbildung 5: Sauerstoffbarriere-Material mit coextrudierten Schichten aus EVOH und PA

Untersuchung des Einflusses auf die lebensmittelrechtliche Eignung durch Autoklavierung

Der Übergang von Substanzen aus Verpackungsmaterialien auf ein Lebensmittel ist von vielen Parametern abhängig. Neben z. B. der Löslichkeit der Substanzen, dem pH-Wert und den Diffusionseigenschaften der verwendeten Materialien spielt die Temperatur eine entscheidende Rolle. Eine Temperaturerhöhung führt zur Zunahme der Reaktionsgeschwindigkeit. Als Faustregel geht man bei einer Temperaturerhöhung um 10° C (exakter10 K) von 10 K einer Verdopplung der Reaktionsgeschwindigkeit aus (Arrhenius-Regel). Daher kann es für Sterilisationsanwendungen sehr wichtig sein, die Migration bei erhöhten Temperaturen zu messen.

Für die Herstellung von Kaschierklebern auf Polyurethan-Basis werden Isocyanate als Ausgangssubstanzen verwendet. Beim Erwärmen der daraus hergestellten Verbundfolien kann der Kleber durch Hydrolyse zurückspalten, und es können sich primäre aromatische Amine bilden, obwohl der Kleber zuvor ausgehärtet war und mit Standardtests (z. B. 2 h/70° C) Aminfreiheit bestätigt werden konnte.  Einige Vertreter der Substanzgruppe der primären aromatischen Amine (paA) sind bekanntlich krebserzeugend; daher ist die Auswahl der richtigen Klebstoffe für Sterilisationsanwendungen essentiell, wie auch die Überprüfung der Klebstoffe unter realistischen Temperaturbedingungen.

Für Sterilisationsverfahren wurde beobachtet, dass die Ersatzbedingungen von 4 h bei Rückflusstemperatur geringere Amin-Migrationswerte als eine Sterilisation von 30 min bei 121° C ergeben können. Die Eignung eines Kaschierklebers kann nur durch eine Prüfung auf paA-Migration nach Sterilisation im Autoklaven und Einhaltung der Grenzwerte unter diesen Praxisbedingungen sichergestellt werden.
Damit Sie Ihre Produkte nicht in großen Industrieanlagen prüfen müssen, betreiben wir seit einiger Zeit einen modernen Laborautoklaven mit aktueller Steuerungs- und Kühltechnik, so dass wir industrielle Sterilisationsprozesse schnell und kostengünstig simulieren können.

Bei Interesse sprechen Sie uns gern an:

Innoform Testservice GmbH
Matthias Bösel
Industriehof 3
26133 Oldenburg
Tel.: +49 441 94986-0
Fax: +49 441 94986-29
www.innoform-testservice.de
E-Mail: matthias.boesel@innoform.de

Mai 082017
 
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Für die VERORDNUNG (EU) Nr. 10/2011 DER KOMMISSION vom 14. Januar 2011 über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, ist am 28.04.2017 die
7. Änderungsverordnung zur Verordnung (EU) Nr. 10/2011 veröffentlicht worden. Die Verordnung tritt am 19. Mai 2017 mit einer Übergangsfrist bis zum 19.05.2018 in Kraft.

Folgende Änderungen sind enthalten:

  • Stoffliste wurde ergänzt bzw. angepasst
  • Der Hinweis zur Konformitätsprüfung mit einer Restgehaltsbestimmung wurde bei einigen Stoffen herausgenommen, da nun Methoden für die Bestimmung der spezifischen Migration vorliegen
  • Nickel wurde als Metall in den Anhang II mit einem Grenzwert von 0,02 mg/kg Lebensmittel aufgenommen (Übergangsfrist bis 19.05.2019)
  • Im Anhang III (Lebensmittelsimulanzien) wurde eine Tabelle ergänzt, aus der deutlicher abgeleitet werden kann, welche Simulanzkombinationen für verschiedene Lebensmittelkombinationen repräsentativ sind
  • Im Anhang IV (Konformitätserklärung) wurde ergänzt, dass beim Oberflächen-/Volumenverhältnis das höchste Verhältnis der mit Lebensmittel in Berührung kommenden Fläche zum Volumen, anhand dessen die Konformität festgestellt wurde, oder gleichwertige Informationen angegeben werden

 

Mrz 202017
 
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Das Interesse an unserem Youtube-Kanal wächst. Da wir immer häufiger hören, dass Original-Statements von Referenten und Teilnehmern auf Interesse stoßen, haben wir einen knappen Zusammenschnitt erstellt. https://youtu.be/SrLWFDYn0yc

Auch alle, die dabei waren, schauen gern noch einmal rein – ins Inno-Meeting.

Dez 152016
 
Daffner_Maren

Maren Daffner startete ihren beruflichen Werdegang 1990 in ihrer Heimatstadt Hamburg bei repro68.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Lithografin war Frau Daffner als Operator und später als Teamleiterin mit zuständig für das Inhouse-Colormanagement.

Als aktives Mitglied in der European Color Initiative war sie an der ersten Standardisierung im Offsetdruck (Prozess Standard Offset) beteiligt und hat Fachvorträge gehalten.

Seit 2007 ist Frau Daffner bei abc Packmedia und der Albertson Markenbande im Vertrieb tätig und betreut internationale Kunden im Bereich Verpackungsreproduktion und Design.

Frau Daffner ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und den Kindern in München.

Das Inno-Meeting gilt mittlerweile als deutschsprachiger Branchentreff für Entscheider der Flexpack-Industrie. Was versprechen Sie sich persönlich von einem Beitrag zu dieser Veranstaltung?

Fachlichen und persönlichen Austausch mit Experten und Teilnehmern.

Ihr Thema lautet: „Optimal verpackt aus Sicht der Markeninhaber und des Handels“.
Was wird Ihre Kernaussage sein und wo sehen Sie für den Zuhörer in erster Linie den Nutzen?

Zusammenspiel von Design und technischen Machbarkeiten, der Weg zur fertigen Verpackung, Anforderungen vom Kunden an die Designagentur und Zentralrepro.

Was bieten Sie in besonderem Maße im Vergleich zu Marktbegleitern Ihren Kunden?

Als Teil der Albert Bauer Companies gehören abc packmedia und die Albertson Markenbande zu einem Firmennetzwerk, das alle Disziplinen in der Verpackungserstellung eng verzahnt unter einem Dach beherbergt. Mit Know-how vom Design bis zur fertigen Druckform sind wir mit Herzblut und Engangement nah an unseren Kunden.

Und dann noch eine private Frage: Was begeistert Sie außer Ihrem Beruf sonst noch?

Rennradeln, Aktivitäten in der Gemeinde und die Zeit mit der Familie.