Jan 032018
 

Schon zu Beginn des neuen Jahres sucht der Innoform Testservice in Oldenburg Verstärkung.

Für mehr Informationen klicken Sie auf: LaborantIn mit Erfahrung in der instrumentellen Analytik

Interessenten können sich direkt an Klaus.Behringer@innoform.de wenden.

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Jan 032018
 

Große Lebensmittelunternehmen und auch Handelsketten haben schon vor Jahren begonnen, Verpackungen zielgerichtet zu verwerten und zu vermeiden. Leider aber nicht alle und leider nicht auf breiter Front. Deshalb hat im Juli 2017 der Deutsche Bundestag das neue Verpackungsgesetz verabschiedet. Es wird schon im Januar 2019 in Kraft treten. Damit soll erreicht werden, dass mehr wertvolle Ressourcen geschont und einmal verwendete Rohstoffe wieder in den Produktionskreislauf zurückfließen – also Kreisläufe geschlossen werden.

Wichtige Hebel zur Erreichung der per Gesetz definierten Ziele sind die Vermeidung und anschließende Wiedergewinnung/-verwendung von Verpackungsabfällen.

Mit dem diesjährigen Inno-Meeting http://im.innoform.de möchten wir für die Flexpackindustrie sowie ihre Kunden und Lieferanten Anstöße und Lösungen liefern, wie aus der scheinbaren Last eine echte Chance entstehen kann. Es wird nach Einschätzung einiger Experten eine Art „New (Flex)packaging Economy“ entstehen können.

Eben solche Neuanfänge sind es, die Märkte neu sortieren und Firmen neu ausrichten könnten. Wir wollen dieses Thema auf breitere Füße stellen und mit unserem ersten Inno-Meeting zu diesem Schwerpunkt einen Beitrag leisten. Überzeugen Sie sich selbst von dem bunt gemischten und hochwertigen Sprechern: https://event.innoform-coaching.de/agenda.php?code=IM

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Lesen Sie dazu auch gern diesen ausführlicheren Artikel: http://ftp.pacoon.de/downloads/Pacoon_Neues_Verpackungsgesetz_Artikel_171206.pdf 

Nov 292017
 

Es ist wieder so weit: Das Meyer-Hentschel Instituts (Zürich | Saarbrücken) hat den SilverPack Award – Höfliche Verpackung 2018 ausgeschrieben.  Aus verschiedensten Gründen stehen Verpackungen immer wieder in der Kritik. Mit dem SilverPack Award will das Meyer-Henschel Institut als Berater der Konsumgüterindustrie und der Verpackungsbranche einen positiven Akzent setzen und zeigen, dass immer mehr Verpackungen die Auszeichnung „Höfliche Verpackung“ verdienen: Höflich zu Verbrauchern, höflich zur Umwelt und höflich zum Inhalt.

Seit 2008 findet der SilverPack Award von Jahr zu Jahr immer mehr Resonanz. Damit wird deutlich, dass der SilverPack Award auch die Industrie motiviert, noch mehr Anstrengungen in die Höflichkeit ihrer Verpackungen zu investieren.

Vorsitzender der SilverPack Jury ist Dr. Gundolf Meyer-Hentschel. Er ist ein gefragter Keynote-Speaker zum Thema Verpackungstrends.

Einsendeschluss ist am 30. Dezember 2017

Die Ausschreibungsbedingungen finden Sie hier.

 

 

 

Nov 172017
 

Herr Dr.-Ing. Michael Kohlert studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU in Kaiserslautern. Anschließend sammelte er 7 Jahre Erfahrungen bei der Klöckner Pentaplast GmbH & Co. KG und der Mondi Gronau GmbH in den Bereichen: R&D, Extrusion, Druckerei, Kaschierung und IT. Als Abteilungsleiter IT & Automation am Standort Gronau stellte er seine Praxisnähe mit zahlreichen neuen Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 unter Beweis.
Im Jahre 2012 gründete er die Software & Messsysteme GbR, die seitdem Entwicklungen im Bereich der Folienindustrie anbietet.

Besonders gern beschäftigt er sich mit der präventiven Instandhaltung und Ausschussreduktion mittels mathematischer Algorithmik.

Das Inno-Meeting gilt mittlerweile als deutschsprachiger Branchentreff für Entscheider der Flexpack-Industrie. Was versprechen Sie sich persönlich von einem Beitrag zu dieser Veranstaltung?
Industrie 4.0 der Branche näher zu bringen und neue Kontakte zu knüpfen.

Ihr Vortragstitel lautet: „Industrie 4.0 in der Kunststofffolienindustrie“
Was wird Ihre Kernaussage sein und wo sehen Sie für den Zuhörer in erster Linie den Nutzen?
Einen Überblick über 4.0 zu geben und anhand von Beispielen darzulegen, wie man mittels Daten zur Reduktion von bspw. Ausschuss beiträgt.

Große Datenmengen zu sammeln ist das eine. Aber was machen Flexpackunternehmen mit diesen Datenmengen und wie kann deren Beherrschung und Auswertung zur Nachhaltigkeit beitragen?
Daten müssen mit Intelligenz verknüpft werden, andernfalls sind sie nutzlos. Um einen Mehrwert zu erreichen, muss die Aggregation/Auswertung von Daten zu einem verständlichen Ergebnis führen, bspw. Kostenreduktion. Der wirtschaftliche Nutzen ist die Zielkomponente.

Wo sehen Sie die Ansätze für eine strikte Vermeidung von Verpackungsabfällen bezogen auf Folie?
Betrachtung der ganzheitlichen Wertschöpfungskette im Zusammenspiel. Die Zukunft liegt in der Überwachung aller Prozesse und einem schnellen Eingreifen. Wer nicht überwacht, der kann nicht steuern.

Welcher Bereich sollte dringend vom Gesetzgeber geregelt werden, um die Verpackungsindustrie stärker zu motivieren, Kreislaufwirtschaft zu betreiben?
Neuere Maschinen, denn je älter, desto geringer die Datendichte und damit die Erkenntnisse. Eine Abwrackprämie für alte Maschinen?

Achten Sie auf eine rezyclierbare Verpackung, wenn Sie privat einkaufen? Was raten Sie als Fachmann dem Konsumenten und Ihren direkten Kunden?
Nein, denn dazu müsste die Abfallwirtschaft in der Lage sein, die rezyclierbaren Verpackungen zu bezwingen, was heute nur teilweise klappt. Verpackungen, die sich selbst zersetzen, werden in Zukunft stärker im Fokus sein.

Alle Beteiligten der gesamten Wertschöpfungskette (Verpackungshersteller, Abfüller/Abpacker, Handel, Recycler) müssen Anstrengungen zur stofflichen Wiederverwertung möglichst aller Verpackungsrohstoffe unternehmen. Wo fängt da die Kommunikation an?
Ein Netzwerk aufzubauen wäre hier ein erster Schritt. Dadurch können Schnittstellen geschaffen werden und die Kommunikation kann starten. Die Kommunikation fängt eigentlich beim Handel an, denn der Kunde bestimmt, was gekauft wird und was nicht.

Und dann noch eine private Frage: Was begeistert Sie außer Ihrem Beruf?
Umbau eines alten Rasenmähers zu einem automatisierten, steuerbaren Rasenmäher. Hobby, um Altes wiederzuverwenden.

 

Okt 122017
 

Mit dem Vortrag „Mehr Produktsicherheit durch perfekten Folieneinsatz“ wird Karsten Schröder von Innoform einige typische Fehlerbilder bei Folienverpackungen darstellen, Abhilfemaßnahmen vorschlagen und gelungene Verpackungen zeigen. Der Vortrag beleuchtet typische Fehler im Produktionsprozess, die zu Produktverderb führen können.

Im zweiten Teil werden gelungene Verpackungsbeispiele gezeigt, die zu einer reibungslosen Verarbeitung und optimalen Produktsicherheit führen. Der Fokus liegt auf Folienwissen und Tipps für den Praktiker. Wie es für Innoform mit seinen Impuls-Vorträgen üblich ist, setzt Karsten Schröder das Ganze noch in einen gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext.

Sollten Sie Interesse an dem Gesamtthema „Verpacken und Verpackungstechnik“ haben, sind Sie herzlich zu GEA Verpackungstechnik nach Wallau eingeladen.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier »
Jetzt online anmelden! »
Oder per Fax/E-Mail mit diesem Formular anmelden »

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Sep 182017
 

Uwe Richter will immer genau wissen, wie etwas funktioniert und gibt nicht eher auf, bevor er den Dingen auf den Grund gegangen ist.

In 25 Jahren Vertrieb und Anwendung von Farbmesstechnik und Software hat er sich seinen Erfahrungsschatz bei der Erstellung von Profilen und Device Links sowie bei der Zertifizierung und Standardisierung von Druckprozessen erarbeitet.

Für fast alle Probleme, die es in der Farbkommunikation von der Vorstufe bis zum Druck und zwischen Druckauftraggeber und Druckerei gibt, hat er sich dabei branchenübergreifende Lösungskompetenz aufgebaut und sein Wissen in Hunderten von Seminaren und Vorträgen weitergegeben.

In zahlreichen Projekten ist es ihm gelungen, die Reklamationsraten drastisch zu senken und enorme Kosten einzusparen.

Nach langjähriger Tätigkeit für die Firma Gretag/GretagMabeth/X-Rite ist er seit 2014 als selbstständiger Experte für Farbkommunikation, Colormanagement, Prozessoptimierung und Farbrezeptierung tätig.

Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen?

Ich war schon einmal Referent bei einer Veranstaltung von Innoform. Mich haben besonders die Professionalität der Organisation und die Begeisterung von Karsten Schröder beeindruckt. Außerdem sitzen im Publikum genau die Leute, für die mein Fachwissen von Nutzen sein kann.

Ihr Thema gehört zu einer Reihe verschiedener Blickwinkel auf den Fokus, den Innoform dieses Jahr gesetzt hat:  Veredelung. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen auf diesen Themenkomplex?

Die Veredelung kommt ja erst nach dem Druck und die schönste Veredelung nützt nichts, wenn die Farbe nicht stimmt. Deshalb passt mein Vortrag ganz gut zum Thema, auch wenn er sich nicht direkt auf die Veredelung bezieht.

Sie referieren über „Was taugen heute Farbvorgaben von Auftraggebern?“. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Farbe ist der beliebteste Reklamationsgrund in der Druckindustrie. Die Unternehmen verlieren immer wieder eine Menge Geld durch Reklamationen wegen falscher Farbkommunikation. Die Auftraggeber glauben, genau gesagt zu haben, welche Farbe sie haben wollen. Dabei sind diese Vorgaben oftmals nicht eindeutig, nicht im Druckprozess umsetzbar und nicht messbar, d. h., es sind keine Toleranzen definiert. Mit dem entsprechenden Wissen und der heutigen Technik kann man diese Probleme nahezu vollständig in den Griff bekommen. Und dabei helfe ich sowohl den Druckauftraggebern als auch den Druckdienstleistern.

Welche Voraussetzungen müssen Mitarbeiter mitbringen, um eine reibungslose Kommunikation in der Lieferkette zu gewährleisten?

Die Mitarbeiter müssen vor allem aufgeschlossen und gewillt sein, sich mit den Möglichkeiten zu beschäftigen und diese einzusetzen. Die Bedienung von z. B. Farbmesstechnik ist heute so einfach geworden, dass sie jeder (nach einer entsprechenden Schulung) anwenden kann.

Wer allerdings auf der Position beharrt: „Das haben wir schon immer so gemacht“, der wird schwer mithalten können im Wandel vom Handwerk zur industriellen Produktion in der Druckindustrie.

Wo sehen Sie für die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf?

Viele Unternehmen haben die technischen Möglichkeiten für eine durchgängige Farbkommunikation und -kontrolle bereits im Haus, nutzen diese aber nur sehr eingeschränkt.  Viele Prozesse, wie z. B. Farbrezeptierung, werden einmal eingerichtet und dann nie wieder überprüft, weil es immer 2 oder 3 andere „Baustellen“ gibt, um die man sich dringender kümmern muss. Dadurch werden die Möglichkeiten zur Kosteneinsparung oftmals nicht hinreichend ausgeschöpft.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie persönlich von der Zuhörerschaft?

Ich gehe davon, dass ich mit meinem Thema einen Nerv bei vielen Zuhörern treffe und dass diese einige Erkenntnisse aus dem Vortrag mitnehmen und in Zukunft nutzten werden. Wenn ich ihnen dann bei der Umsetzung helfen darf, würde mich das umso mehr freuen.

Konferenzen zum Thema Verpackungsdruck erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Der Konkurrenzkampf wird stärker. Die Anzahl der Produkte wird immer größer. Was der Kunde zuerst von einem Produkt sieht, ist die Verpackung. Deshalb ist es für die Hersteller immer wichtiger, sich über neue Trends und Möglichkeiten für Verpackungen zu informieren, die ihre Produkte besonders wirkungsvoll hervorheben.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Ein Druckverfahren ist immer nur für einen bestimmten Aufgabenbereich besonders gut und für andere Anforderungen nur eingeschränkt oder gar nicht geeignet. Die Kombination von Druckverfahren eröffnet da völlig neue Möglichkeiten. Wenn diese dann noch in einer Druckmaschine vereint sind, wird die Produktion natürlich wesentlich wirtschaftlicher.

Wie schätzen Sie auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) die Zukunftschancen für den Verpackungsdruck im Vergleich zu anderen Druckbereichen ein und warum?

Ich sehe sehr gute Zukunftschancen für den Verpackungsdruck. 1. Der Zeitungsdruck und der Akzidenzdruck verlieren immer mehr Anteile an digitale Medien. Produkte kann man auch in Zukunft nicht digital einpacken. Da außerdem die Anzahl der Produkte und Produktvarianten ständig steigt, steigt auch der Bedarf an Verpackungen.

Im Akzidenzdruck hat die Standardisierung zu einer kompletten Austauschbarkeit der Druckanbieter und damit zu einem ruinösen Preiskampf geführt. Bei Verpackungen geht es um individuelle Druckerzeugnisse, die auffallen und sich von der Konkurrenz bestmöglich unterscheiden sollen.

Unsere Teilnehmer möchten Referenten auch gern persönlich besser kennenlernen. Deshalb eine persönliche Frage: Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?

Zur Zeit bin ich besonders begeistert von den Möglichkeiten des Online-Marketing und beschäftige mich intensiv damit. Ansonsten liebe ich meinen Garten, Reisen und guten Weißwein.

Sep 182017
 

Rolf Simons wurde 1942 in Nottuln (Westfalen) geboren. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als Siebdrucker und machte sich 1964 mit einem eigenen Betrieb selbstständig. Bereits in den 1970er Jahren beschäftigte sich Simons mit den Themen Produkt- und Fälschungssicherheit. 1984 gründete er die Simons Druck und Vertrieb GmbH und entwickelte die patentierten, weltweit kleinsten und rechtssicheren Mikro-Farbcodes SECUTAG®. 2008 fand die Umfirmierung in die 3S Simons Security Systems GmbH statt, deren alleiniger Geschäftsführer Simons ist. Neben seinen Aktivitäten in der Geschäftsleitung sowie in Forschung und Entwicklung referiert Simons regelmäßig auf Konferenzen und Fachmessen über Produkt- und Fälschungssicherheit. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen für internationale Standardisierungsverfahren.

„Fälschungsschutz ist Verbraucherschutz. Angesichts der Gefahren, die von Plagiaten ausgehen, sollte der Endverbraucher jedes Produkt, von dem Gesundheit und Leben abhängt, zweifelsfrei als Original identifizieren können.“ (Rolf Simons)

Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen? 

Die Möglichkeit, einem größeren Kreis die Gefährlichkeit der Produktpiraterie aufzuzeigen.

Sie referieren über Fälschungssicherheit nicht nur als „nice to have“. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Der Verbraucher- und Produzentenschutz.

Produktpiraterie bezeichnet die gezielte Verletzung von Urheberrechten und gewerblichen Schutzrechten durch unerlaubtes Nachahmen und Kopieren von Waren. Fälschungsschutz ist Verbraucherschutz. Sie waren Ihrer Zeit voraus und beschäftigen sich schon seit den 70er Jahren mit dem Thema Fälschungssicherheit. Was war der genaue Anlass? 

Image- und Ertragsverluste bei den Produzenten.

Wo sehen Sie für die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf? 

Den Verbraucher in die Lage zu versetzen, ein Produkt jederzeit nicht nur identifizieren, sondern auch authentifizieren zu können.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie persönlich von der Zuhörerschaft?

Der Zuhörer soll auf die Sinnhaftigkeit von Sicherheitsverpackungen sensibilisiert werden.

Konferenzen zum Thema Verpackungsdruck erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Der Verbraucher erwartet nicht nur schöne, sondern auch sichere Verpackungen, die ihm auch die Authentität des Inhaltes garantieren.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Hier ist eine entsprechende Normung für alle Beteiligten von Vorteil.

Wie schätzen Sie auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) die Zukunftschancen für den Verpackungsdruck im Vergleich zu anderen Druckbereichen ein und warum?

Gut bis sehr gut.

Unsere Teilnehmer möchten Referenten auch gern persönlich besser kennenlernen. Deshalb eine persönliche Frage: Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?

Kontakte zu anderen Menschen und deren Kultur, Schwimmen, Radfahren.

 

Aug 072017
 

Wir haben gefragt und Sie haben geantwortet: Mit überraschender Mehrheit haben Sie für ein europäisches Inno-Meeting abgestimmt. Noch ist die Beteiligung an der Umfrage nicht repräsentativ,  doch der Trend ist klar. Es soll und wird kommen.

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Auch der Name steht fest: Inno-Meeting Europe. Und der Name ist Programm! Wir werden exakt das deutschsprachige Erfolgskonzept in englischer Sprache in Berlin anbieten.

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Die Mehrheit hat sich für einen Termin im September bzw. November entschieden, was wir im kommenden Jahr nicht mehr realisieren können. Deshalb werden wir im September 2018 die 6. Europäische Standbeutel-Tagung in Berlin durchführen und erst 2019 mit dem Inno-Meeting Europe starten. Die genauen Termine geben wir rechtzeitig auf unserer Webseite und in unserem Newsletter bekannt. Und – das deutschsprachige Inno-Meeting bleibt.

Wir freuen uns, wenn auch Sie Ihre Stimme noch abgeben möchten.  Das dürfen Sie hier gern tun: https://de.surveymonkey.com/r/Q5KXRKN

Jun 272017
 

Thomas Gradl (Dipl.-Ing. FH) studierte an der Fachhochschule Rosenheim Kunststofftechnik und arbeitete danach 15 Jahre im Vertrieb bei einem Maschinenbauer für Peripheriegeräte für Kunststofftechnik, Schwerpunkte Trocknen und Fördern von Kunststoffgranulaten. Seit fünf Jahren ist er im Vertrieb Bayern bei der Firma Eltex Elektrostatik tätig. Er berät Kunden im Bereich Erdung, Erdungssysteme für passive und aktive Überwachung und bei elektrostatischen Problemen oder Nutzanwendungen der Elektrostatik (Aufladung). Außerdem arbeitet er Lösungen zur Integration in vorhandene oder neu zu konzipierende Anlagen aus.

Sie referieren über „Statische Aufladung verstehen und beherrschen, um Barriere zu garantieren“. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Ich möchte ein Gespür für das Problem der statischen Aufladung wecken; oft wird diese nicht erkannt und viel Zeit verschwendet, um andere angebliche Ursachen zu beseitigen.

Welche großen Fehler werden Ihrer Meinung nach in puncto statischer Aufladung immer wieder begangen?

Entweder wird sie nicht erkannt oder aber überall gesehen. Diese beiden Extreme führen zum Teil zu abenteuerlichen Auswüchsen. Da werden Folien von Hand gereinigt, wo man mit Entladung einen Großteil der Staubanziehung verhindern könnte. Andererseits gibt es Betriebe, in denen an allen Ecken und Enden entladen wird, wobei mindestens die Hälfte der Ionisatoren überflüssig ist. Statische Ladung soll man dort entfernen, wo sie stört, und dieses mit Maß und Ziel.

Barriereverpackungen bieten einen Schutz vor unerwünschter Kontamination der verpackten Lebensmittel. Das ist ein Beitrag zum Wohlstand und ermöglicht flächendeckende Versorgung mit Lebensmitteln. Trotzdem stehen immer mehr Verbraucher Plastikverpackungen kritisch gegenüber und verpackungsfreie Supermärkte schießen wie Pilze aus dem Boden. Wie sehen Sie diesen Trend hinsichtlich Ihres Vortrages?

„Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“. Wir sind es gewohnt, verschiedenste Produkte immer und zu jeder Zeit frisch und über lange Zeit haltbar zu kaufen. Andere Produkte sollen möglichst lange gelagert werden und dabei ihre Eigenschaften nicht verlieren. Mag sein, dass sich der ein oder andere auf         verpackungsfreie Produkte besinnt, im Großen und Ganzen wird sich der Großteil der Menschen aber nicht freiwillig umstellen. Dieses wäre auch mit Kosten und damit steigenden Preisen verbunden, der schmerzhaftesten Stelle des Verbrauchers. Selbst wenn sie beim Dorfmetzger, der nicht alles selbst herstellen kann, um alle Kundenwünsche zu befriedigen, bestimmte Produkte kaufen, so kommen diese in einer Barrierefolie verpackt zu ihm geliefert und werden dann dort schön in die Auslage drapiert. Kritisch darf man schon sein, aber bitte konsequent zu Ende denken und auch Verzicht üben können.

Wo sehen Sie für Packmittelhersteller – insbesondere solche, die hochwertige Barrierematerialien produzieren – besonderen Handlungsbedarf, damit Verpackungen beim Endverbraucher mehr Akzeptanz erfahren?

Zur Steigerung der Akzeptanz muss die Verpackung wirklich hochwertig sein. Ich persönlich finde es ärgerlich, wenn sich beim Öffnen von Verpackungen die Oberfolie nicht an der Schweißnaht löst, sondern die Deckfolie irgendwie quer einreißt. Es hinterlässt zumindest bei mir einen faden Nachgeschmack, ein       minderwertiges Produkt gekauft zu haben.

Ebenso ist die Fähigkeit zum Recycling sehr wichtig. Fragen Sie mal einige Leute, warum sie Kaffeekapseln aus Alu denen aus Kunststoff bevorzugen, obwohl diese teurer sind. Das ökologische Gewissen des Verbrauchers wird angesprochen, man hat den Eindruck Alu-Kapseln sind besser, weil diese zu einem höheren Prozentsatz recyclingfähig sind.

Unterverpackungen können bis hin zu Rechtsstreitigkeiten führen, Überverpackungen verursachen unnötige Kosten und Ressourcenverschwendung. Welche Voraussetzungen muss der Packmittelhersteller erfüllen, um ein gesundes Mittelmaß zu finden?

Kommunikation und enger Kontakt mit seinem Kunden muss da sein, damit auch wirklich die maßgeschneiderte Verpackung für das Produkt entstehen kann. Auch das Wissen um die Eigenschaften seiner Barrierefolien und die Verarbeitung und Produktion müssen qualifiziert sein, das höchstmögliche aus den Rohstoffen herauszu- holen. Dieses funktioniert nur mit engagierten und qualifizierten Mitarbeitern, die wissen, worauf es bei den Produkten auch beim Endverbraucher ankommt.

Welchen Beitrag leisten aus Ihrer Sicht Hochbarriereverpackungen zur Nachhaltigkeit?

Ganz einfach, die verpackten Produkte halten länger und können auch länger gelagert werden. Wenn dann die Verpackung auch noch recyclefähig ist, was will man mehr?

Bei welchen Verpackungen wird es Ihrer Meinung nach mit der Barriere übertrieben und warum?

Eine generell übertriebene Verpackung ist mir mal am Obststand im Supermarkt aufgefallen, da waren Bananen in Folie eingeschweißt ….

Wo sehen Sie in naher Zukunft bahnbrechende Innovationen im Verpackungsbereich insgesamt und bezogen auf Barriere im Speziellen?

Zum Beispiel Reifung von Fleischwaren in Vakuumverpackungen. Der Reifungsprozess passiert hier auf dem Weg zum Kunden. Wird in vielen Ländern bereits praktiziert und akzeptiert, die deutschen Verbraucher tun sich hier noch etwas schwer.

Ebenso sehr interessant finde ich das Verfärben von Kunststoffmaterialien, wenn das Produkt nicht mehr in Ordnung ist oder die Schutzatmosphäre in der Verpackung nicht mehr gegeben ist. Der Verbraucher sieht dann optisch und nicht nur auf Grund eines Mindesthaltbarkeitsdatums, ob die Ware noch in            Ordnung ist.

Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben?

Für meine Bienen, für mein Motorrad und für meine Schreinerwerkstatt.

Jun 232017
 

Andreas Kollenda (Dipl.- Ing. FH) studierte Maschinenbau und Kunststofftechnik an der FH Bielefeld. Seit 1985 ist er bei namhaften Unternehmen des Kunststoff-Maschinenbaus (u. a. Barmag AG, KKA, Brückner Maschinenbau, Engel) in den Bereichen Vertrieb und Marketing tätig, davon insgesamt 14 Jahre in Asien.
In den mehr als 30 Jahren Tätigkeit in der Kunststoffwelt sammelte er Erfahrungen in den Bereichen:
. Folienextrusion (Blas-, Flachfolie, biaxial verstreckte Folien, Folienbändchen)
. Folienveredelung (Beschichten, Drucken, Prägen, Kaschieren)
. Chemiefaserextrusion und Texturierung
. Spritzgießen
. Marketing, Marketing Services
. Aufbau von Vertriebsorganisationen, Beteiligungscontrolling, JV Gründung

Seit Mitte 2015 ist er als Vertriebsleiter bei Kuhne Anlagenbau tätig. Kuhne Anlagenbau ist einer der führenden Anbieter von Hochleistungsblasfolienanlagen: konventionelle Anlagen, wassergekühlte Anlagen sowie Triple Bubble Anlagen zur Herstellung von biaxial verstreckten Barrierefolien.

Sie referieren über „Moderne Anlagentechnik zur Herstellung von dünnen Multilayer-Barrierefolien“. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Die Möglichkeit, mit Hilfe der Triple Bubble Technologie, einer simultanen, biaxialen Verstrecktechnologie, die unterschiedlichsten Materialien (Polyolefine, PA, PET, EVOH, Haftvermittler) zu coextrudieren und zu verstrecken, um damit maßgeschneiderte Hochbarrierefolien herzustellen. Eine komplexe, herausfordernde Technologie mit einem großen Zukunftspotential.

Sie beschreiben eine neue Anlagentechnik in Ihrem Vortrag. Welche besonderen Eigenschaften erzielen Sie damit in den Folienverpackungen?

Durch die simultane, biaxiale Verstreckung lassen sich die mechanischen, Barriere- und optischen Eigenschaften deutlich verbessern. Dieses erlaubt ein Downgauging der Foliendicke, was wiederum Materialeinsparungen bis zu 70% und entsprechende Kostenvorteile erbringt.

Barriereverpackungen bieten einen Schutz vor unerwünschter Kontamination der verpackten Lebensmittel. Das ist ein Beitrag zum Wohlstand und ermöglicht flächendeckende Versorgung mit Lebensmitteln. Trotzdem stehen immer mehr Verbraucher Plastikverpackungen kritisch gegenüber und verpackungsfreie Supermärkte schießen wie Pilze aus dem Boden. Wie sehen Sie diesen Trend hinsichtlich Ihres Vortrages?

Es fehlt an einer objektiven Informationspolitik, die das Thema Lebensmittelverpackung ganzheitlich betrachtet und nicht nur das Ende der Verpackungskette (sprich den Verpackungsmüll). Wüsste der Verbraucher, warum ein Produkt in einer bestimmten Art und Weise verpackt wird und was die Konsequenz einer „schlechteren“ Verpackung wäre, ergäbe sich eine deutlich höhere Akzeptanz von Kunststoffverpackungen. Natürlich muss die Lebensmittelindustrie sich fragen, ob eine doppelte oder dreifache Umverpackung nötig ist.

Für den Weg eines schnell verderblichen Produkts vom Erzeuger bis zum Point of Sale gibt es keine Alternative zu einer modernen Barrierverpackung.  Trotzdem verderben selbst in der hochentwickelten EU jährlich noch ca. 12 Mio. Tonnen an Fleischwaren im Wert von 33 Mrd. €  auf dem Weg vom Erzeuger zum Verbraucher aufgrund inadäquater Verpackung (Quelle: Rabobank).

Der verpackungsfreie Supermarkt ist zwar hip, aber keine Alternative für die Versorgung in der Breite. Online shopping im Lebensmittelbereich ist ein Megatrend – und dort braucht es optimale und mehr Verpackung, aufgrund der demographischen Entwicklung hin zu mehr Kleinhaushalten.

Wo sehen Sie für Packmittelhersteller – insbesondere solche, die hochwertige Barrierematerialien produzieren – besonderen Handlungsbedarf, damit Verpackungen beim Endverbraucher mehr Akzeptanz erfahren?

Hier bedarf es Aufklärung und einer umfassenden Informationspolitik. Allen voran die Produkthersteller/Brand owner, dann die Packmittelhersteller sowie die Verbände und Medien sollten ggf. durch Kampagnen die Verbraucher über Barrierefolien und ihre Vorteile informieren. Erst wenn der Verbraucher weiß, warum seine Wurst und sein Käse wochenlang haltbar sind, wird die Diskussion über das „schlechte Plastik“ versachlicht.

Unterverpackungen können bis hin zu Rechtsstreitigkeiten führen, Überverpackungen verursachen unnötige Kosten und Ressourcenverschwendung. Welche Voraussetzungen muss der Packmittelhersteller erfüllen, um ein gesundes Mittelmaß zu finden?

Der Lebensmittelproduzent/Verpacker sollte für sein Produkt eine optimierte Verpackung hinsichtlich Schutz, Haltbarkeit, Materialeinsatz und Kosten zusammen mit dem Packmittelhersteller designen unter Berücksichtigung modernster Technologien, wie z. B. der Triple Bubble Technologie.  Danach stellt sich die Frage, ob eine doppelte oder dreifache Umverpackung nötig ist. Die Kreativität der Verpackungsdesigner und Marketingstrategen ist hier gleichermaßen gefragt.

Welchen Beitrag leisten aus Ihrer Sicht Hochbarriereverpackungen zur Nachhaltigkeit?

Die Barriere verlängert die Haltbarkeit des Produkts signifikant und verringert somit Verluste durch frühzeitiges Verderben. Das Verstrecken ermöglicht die Herstellung dünnerer Folien mit höherer Barrierewirkung. Dadurch lassen sich Rohmaterialien einsparen und Kosten erheblich reduzieren – Nachhaltigkeit durch längere Haltbarkeit, dünnere Folien und Reduzierung des Ressourcenverbrauchs.

Bei welchen Verpackungen wird es Ihrer Meinung nach mit der Barriere übertrieben und warum?

Das Fraunhofer Institut hat in ihren Studien die Barriereanforderungen unterschiedlicher Produkte analysiert und aufgezeigt, was wirklich erforderlich ist.

Bei einigen Anwendungen übererfüllen Aluminium laminierte Barrierefolien die Anforderungen.

Auch ist zu beobachten, dass es in verschiedenen Ländern an einer wissenschaftlichen, analytischen Herangehensweise fehlt, die Verpackung an die echten Anforderungen des Produkts anzupassen; man findet viele überdimensionierte, laminierte Folienstrukturen.

Wo sehen Sie in naher Zukunft bahnbrechende Innovationen im Verpackungsbereich insgesamt und bezogen auf Barriere im Speziellen?

Im Bereich der laminierten Barrierefolienverbunde lässt sich ein Trend hin zu co-extrudierten, verstreckten Folien erkennen.

Dieses Produktsegment bietet große Zukunftschancen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Herstellung der Folie in einem Arbeitsschritt, gleiche oder bessere Eigenschaften bei signifikant geringeren Foliendicken und Kosten.

Auch hier: Nachhaltigkeit durch dünnere Folien und geringeren Ressourcenverbrauch.

Auch die Maschinentechnologie aus dem Hause Kuhne trägt diesem Trend Rechnung in der Entwicklung breiterer, leistungsfähigerer Anlagen.

Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben?

Auch privat sind es eher technische Themen, die mich begeistern, wie z. B. ein englischer Oldtimer und ein Altherren-Motorrad amerikanischer Bauart.