Okt 052016
 
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Frank Beuleke ist Sales Manager bei der Firma X-Rite GmbH und betreut im Packing Bereich einige europäische Key Accounts. Dieser Bereich beinhaltet neben der Beratung auch die Durchführung von Seminaren und Schulungen in Deutsch und Englisch.

Sie Sind Referent in Osnabrück. Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen?

X-Rite, als Hersteller von Farbmess-Lösungen, hat speziell den Verpackungsbereich als Zielgruppe. Gerade hier sind die Anforderungen besonders hoch. Dies gilt natürlich für die Kunden wie auch die Markenartikler, aber auch der Endkunde ist deutlich anspruchsvoller geworden, was die Qualitäten angeht. Und das nicht nur auf das eigentliche Produkt bezogen. Hochwertige Verpackungen versprechen tolle Inhalte. Daher ist auch für uns das Ergebnis wichtig, und wir wollen hier jeden in seinem Workflow unterstützen.

Ihr Thema gehört zu einer Reihe von verschiedenen Blickwinkeln auf den Fokus, den Innoform dieses Jahr gesetzt hat – Das Ergebnis zählt. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen auf diesen Fokus?

Damit am Ende das Ergebnis stimmt, muss die Kommunikation an allen Stellen der Kette passen. Designentscheidungen können bereits auf realistisch reproduzierbaren Farben basieren, Farbvorgaben und Toleranzen werden digital übermittelt. Dazu gehört auch die Verfügbarkeit von Tools, mit denen das machbar ist. Das reicht von Drawdowns für den visuellen Abgleich bis hin zu Rationalisierungs- und Mappingtools.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie sich persönlich von der Zuhörerschaft?

Die Zuhörerschaft bei Innoform ist bekanntlich hochprofessionell. Und genau das sind die für uns wichtigen Teilnehmer im Verpackungsworkflow. Die Fachleute aus Qualitätskontrolle oder Produktion und Betriebsleitung sind für uns die wichtigen Ansprechpartner, wenn es um Gespräche über qualitativ hochwertige Ergebnisse geht. In der Diskussion mit diesen Fachleuten bekommt auch X-Rite immer wieder wichtigen Input für die Neu- bzw. Weiterentwicklung unserer Lösungen.

Konferenzen zum Thema Drucken erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Ich denke, wir haben es hier mit 2 grundsätzlichen Punkten zu tun. Zum einen ist auf der Seite der Druckereien durch die immer wichtiger gewordenen Standardisierungsansätze (ISO, PSO etc.) ein generell höherer Wissensbedarf aufgekommen. Und natürlich sind die gestiegenen Qualitätsansprüche der Endkunden ein Grund, warum hier eine gestiegene Nachfrage herrscht. Es ist nicht mehr nur wichtig, „bunt“ zu drucken. Es muss nun „richtig bunt“ sein.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Das hat zu einem Teil wohl mit der Notwendigkeit zu tun, dass sich manche Produzenten in der Produktpalette breiter aufstellen wollen. Aber durch die Möglichkeiten, die verschiedene Druckverfahren (z. B. Digitaldruck) als Zusatz zu konventionellen Druckverfahren bieten, ergibt sich hier eine deutlich größere Flexibilität für die Produzenten. Außerdem ergibt sich dadurch in einer Kombimaschine die Möglichkeit, Produktionszeiten und Kosten zu reduzieren.

Was erhoffen Sie sich persönlich und als Unternehmen nach dem Vortrag als Feedback und Wahrnehmung am Markt?

Vielleicht zuerst zur persönlichen Hoffnung: Hier wünsche ich mir, auch nach der Veranstaltung, einen regen Austausch mit bekannten, aber auch mit für mich neuen Ansprechpartnern der teilnehmenden Firmen. Aus Sicht von X-Rite ist der Fokus ganz klar auf den Informationsaustausch gelegt. Es geht darum, die Teilnehmer zu unserem Thema mit den aktuellsten Informationen und Trends zu versorgen. Ich freue mich besonders auf informative Gespräche in den Pausen, auf der gemütlichen Abendveranstaltung und auf viele interessante Fragen zu meinem Vortrag.

 

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