Okt 192016
 
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Oliver Leithäuser ist gelernter Tief- und Flexodrucker und studierte nach der Lehrzeit an der FH Stuttgart Drucktechnik. Anschließend hat er über 10 Jahre für einen namhaften Zulieferer der Druckindustrie im Bereich Rasterwalzen in verschiedenen Positionen gearbeitet.

Seit über vier Jahren ist er jetzt für den Druckmaschinenbauer Comexi/Spanien als Business Development Manager für neue Kunden und Produkte weltweit tätig. Auf der Innoform-Drucktagung am 24./25. November referiert er über „Hochwertige Verpackungen durch Spezialeffekte und Materialkombinationen“

Innoform: Sie Sind Referent in Osnabrück. Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen?

Oliver Leithäuser (OL): Die Innoform-Veranstaltungen sind ein wichtiger Teil der Verpackungsbranche. Das Publikum besteht aus Experten ihrer Abteilungen. Durch die einzelnen Vorträge werden der Branche nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch immer wieder Denkanstöße, auch einmal quer zu denken.

Innoform: Ihr Thema gehört zu einer Reihe von verschiedenen Blickwinkeln auf den Fokus, den Innoform dieses Jahr gesetzt hat – Das Ergebnis zählt. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen auf diesen Fokus?

OL: Bleib flexibel und produktiv, ohne dabei Effizienz und Zukunftstrends zu verpassen.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie sich persönlich von der Zuhörerschaft?

OL: Ich hoffe, Referenten und Zuhörer haben zwei tolle Tage mit vielen neuen Denkanstößen. Ich hoffe auf gute und kritische Diskussionen, auch bei den Abendtreffen.

Innoform: Konferenzen zum Thema Drucken erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

OL: Es ist richtig, dass es früher oft nur um „sehen und gesehen werden“ ging. Innoform hat einen großen Anteil daran, dass die Tagungen einen hohen Mehrwert haben. Wo sind die Trends? Welche Lösungen gibt es? Viele verschiedene Blickwinkel von unterschiedlichen Lieferanten machen die Branche stärker und zukunftsorientierter. Innoform ist hier klar der Vorreiter.

Innoform: Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

OL: Die Hybrid-Technik ist nicht neu. Im Etikettendruck ist diese schon seit Jahren gängige Praxis. Meist spielen aber hier Sonderveredelungen eine tragende Rolle. Für die verschiedensten Effekte haben sich unterschiedliche Druckverfahren als Lösung angeboten. Die Integration in eine Druckeinheit ist eher Folge für eine effiziente Produktion. COMEXI CI8 Offsetmaschine wird oft auch als Hybridmaschine verstanden. Die Möglichkeit besteht auch. In der Praxis hat sich aber nach 14 Druckmaschinen gezeigt, dass es sieben Farben Offset sind und ein Farbwerk Flexo für Weiss oder Lackierungen. Jedes Druckverfahren hat seine Stärken und Schwächen. Arbeit gibt es für alle, ein „Durchmischen“ der Drucktechnologien in einer Maschine sehe ich in der flexiblen Verpackung eher nicht.          

Innoform: Was erhoffen Sie sich persönlich und als Unternehmen nach dem Vortrag als Feedback und Wahrnehmung am Markt?

OL: Alle Vortragenden wollen Input und Ideen in die Branche bringen. Wir wollen in den Dialog mit der Branche kommen, um gemeinsam Lösungen für die Verpackungsherstellung von morgen gemeinsam zu erarbeiten.

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