Nov 172016
 
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Lars Sturm ist Dipl. Wirtschaftsingenieur mit dem Schwerpunkt Projektmanagement und hat seine Anfänge in der Verpackungsindustrie bei der RAKO-Gruppe (Rako-Etiketten und Folienprint-Rako) gemacht. Nach 5 Jahren ging es für ihn 4 Jahre zum Wellpappenhersteller und Copacking Dienstleister SEYFERT (heute Teil der Palm Gruppe) am Standort im Rheinland. Dort erfolgte der berufliche Wechsel vom technischen Projekt- und Prozessmanagement in den strategischen Vertrieb. 2012 wechselte Lars Sturm zurück zur RAKO-Gruppe und führte die Folien Company FCS GmbH als Geschäftsführer bis zu ihrem Verkauf an einen Marktbegleiter. Seit Juli 2015 ist er Sales Account Manager bei der Firma ESKO.

Auf dem 2. Expertentreff Verpackungsdruck referiert Lars Sturm über Augmented Reality in der Verpackungsindustrie.

Sie Sind Referent in Osnabrück. Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen?

Ich besuche selbst sehr gern die Innoform-Veranstaltungen und das nicht nur aufgrund des tollen Biers und der netten Gespräche im Rahmen der Abendveranstaltungen. Es macht Spaß. Man nimmt eine gute Motivation mit, man lernt dazu und man erweitert seinen Horizont. Manchmal entstehen auch völlig neue Ideen. Neben der sehr guten Organisation und der wirklich tollen Moderation ist immer ein innovativer Geist im Raum. Das gefällt mir sehr.

Ihr Thema gehört zu einer Reihe von verschiedenen Blickwinkeln auf den Fokus, den Innoform dieses Jahr gesetzt hat – Das Ergebnis zählt. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen auf diesen Fokus?

Das Ergebnis bewegt hoffentlich die Gedanken und animiert hoffentlich zu kreativen Ideen an Umsetzungsmöglichkeiten.

Bezogen auf mein Thema geht es am Ende um eine durchschlagende Wirkung auf den Verbraucher mit einer relativ neuen, technischen Methode. Bei einem Zukunftsthema ist es schwer, Effizienz und „Zählbarkeit“ zu erreichen. Das Thema hat viel mit probieren und unterschiedlichen gedanklichen Szenarien zu tun. Ich könnte zufrieden sein, möglichst vielen Leuten einen gedanklichen Anstoß zu geben. Und wenn dann mal ein Projekt mit Augmented Reality aufgrund dieses Vortrags realisiert wird, dann ist das ein positives, zählbares Ergebnis.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie sich persönlich von der Zuhörerschaft?

Offenheit und etwas Kreativität, um mit dem technischen Verständnis neue kreative, vertriebliche Ideen zu entwickeln

Konferenzen zum Thema Drucken erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Wenn sich das Interesse tatsächlich gesteigert hat, dann aufgrund eines Selbsterhaltungstriebs. Keiner will etwas verpassen bei einer sich immer schneller weiter entwickelnden Gesellschaft und damit Geschäftslandschaft.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Es ist der Geist der Zeit. Es verändert sich so vieles und so rasant. Es kommen immer neue Köpfe hinzu und es brechen an anderer Stelle welche weg. Es ist ein Abbild der Gesellschaft, dass im Endeffekt sich auch die Produktionsverfahren den neuen, kreativen Produktwünschen anpassen. Und das, was geht und von dem man sich eine Wirkung verspricht, wird realisiert. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis wann etwas realisiert werden kann.

Was erhoffen Sie sich persönlich und als Unternehmen nach dem Vortrag als Feedback und Wahrnehmung am Markt?

Ich habe Spaß an diesem Vortrag und diesem Thema und möchte nur möglichst viele Leute damit erreichen und zum Nachdenken und Querdenken bewegen. Ich mache diesen Vortrag aus einer rein persönlichen Motivation und um etwas Bewegung in (alte) Gedankenmuster zu bringen.

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