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Ariane Kis über nachhaltiges Druckdesign

Ihr Thema gehört zu einer Reihe verschiedener Blickwinkel auf den Fokus beständig und recycelfähig. Was ist Ihre Kernaussage bezogen hierzu?

Auf das Gestalten bezogen: Weniger ist mehr.

Sie referieren über Nachhaltiges Druckdesign – was ist das denn? Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Das neue Denken in Sachen Gestaltung. Der Fokus liegt eben nicht mehr nur bei der Ästhetik, sondern verbindet idealerweise Ästhetik mit sinnvollem C2C Druckverfahren.

Woher rührt für Sie als Designerin die Motivation, sich für nachhaltige Verpackungen einzusetzen?

Ich bin einer der ewig Sinnsuchenden.

Wo sehen Sie für die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf?

Wechsel auf C2C Farben.

 Welchen direkten Einfluss hat die Nachhaltigkeitsdebatte auf die verschiedenen Druckverfahren?

In jedem Bereich der Wertschöpfungskette ist Flexibilität und Umdenken gefordert, auch bei den Druckern.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie persönlich von der Zuhörerschaft?

Gehört zu werden.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Druckverfahren wachsen unseres Erachtens nicht zusammen, sondern ergänzen sich. Das ist auch keine Neuigkeit, sondern längst Stand der Technik. Flexodruck + Siebdruck (z. B. bei Tubenfertigung). Dies hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun, sondern nur mit Produktionskosten. Wenn man die Nachhaltigkeit zu Grunde legt, dann dürften einige Druckverfahren eigentlich keine Verwendung mehr finden. Nur das zu beurteilen ist schwierig, da man dann wieder diskutiert, was ist denn nachhaltiges Drucken?

Wie schätzen Sie auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) die Zukunftschancen für den Verpackungsdruck im Vergleich zu anderen Druckbereichen ein und warum?

Die Zukunft für den Verpackungsdruck ist gesichert. Immer mehr Vepackungen und immer mehr unterschiedliche Produkte sorgen für einen stetig wachsenen Bedarf. Also 1. Trend ist ungebrochen!

Unsere Teilnehmer möchten die Referenten auch gern persönlich besser kennenlernen. Deshalb eine persönliche Frage: Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?

Wandern &  Segeln

Ariane Kis studierte an der Kunstschule Alsterdamm Kommunikationsdesign. Sie ist seit 2008 Geschäftsführerin und Kreativ-Direktorin der Agentur Design-Kis GmbH & Co. KG. Die Agentur hat es sich zum Ziel gesetzt, für ihre Kunden eine Verpackungsstrategie zu entwickeln, die am wenigsten Ressourcen verbraucht, langfristig nachhaltig ist und den Menschen und seine Umwelt so wenig wie möglich belastet. Neben dem Schutz des Produktes, der Information für den Kunden und der Stimulierung der Sinne sollen Verpackungen in Zukunft ökologisch verträglicher werden.

Außerdem ist Ariane Kis Gründungsmitglied der Sternentaler e.V.