Aug 072017
 
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Wir haben gefragt und Sie haben geantwortet: Mit überraschender Mehrheit haben Sie für ein europäisches Inno-Meeting abgestimmt. Noch ist die Beteiligung an der Umfrage nicht repräsentativ,  doch der Trend ist klar. Es soll und wird kommen.

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Auch der Name steht fest: Inno-Meeting Europe. Und der Name ist Programm! Wir werden exakt das deutschsprachige Erfolgskonzept in englischer Sprache in Berlin anbieten.

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Die Mehrheit hat sich für einen Termin im September bzw. November entschieden, was wir im kommenden Jahr nicht mehr realisieren können. Deshalb werden wir im September 2018 die 6. Europäische Standbeutel-Tagung in Berlin durchführen und erst 2019 mit dem Inno-Meeting Europe starten. Die genauen Termine geben wir rechtzeitig auf unserer Webseite und in unserem Newsletter bekannt. Und – das deutschsprachige Inno-Meeting bleibt.

Wir freuen uns, wenn auch Sie Ihre Stimme noch abgeben möchten.  Das dürfen Sie hier gern tun: https://de.surveymonkey.com/r/Q5KXRKN

Mrz 292017
 
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Karlheinz Hausmann studierte Werkstoffwissenschaften an der Universtät Erlangen-Nürnberg und der ETH Lausanne. 1987 begann er seine Karriere bei DuPont de Nemours Intl SA in Genf, wo er auf verschiedenen Gebieten in der Polymerentwicklung tätig war und verschiedene Funktionen ausfüllte: Technischer Kundendienst, technische Marktentwicklung, Polymer- und Compoundentwicklung in den Bereichen der Ethylene, Copolymere, Fluoropolymere und technischen Polymere für die Anwendungsbereiche Verpackung, Autoinnenbereich und W&C.

Besonders gut kennt er sich mit Anwendungen für flexible Lebensmittelverpackungen (Extrusionsbeschichtung, Blasfilm, Foliendesign) und mit erneuerbaren, nachhaltigen und kompostierbaren Materialien und Materiallösungen für die Verpackungsindustrie aus. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er auf der Tagung über „Nachhaltige Verpackungen – Lightweighting und Recyclierbarkeit“ referiert.

Seine Lieblingsthemen sind die Ionomere (Surlyn®), Polymermodifikation und Biopolymere.

Die Tagungsüberschrift: „Umwelt- und umfeldgerechte Kunststoffverpackungen“ beschreibt den Spannungsbogen zwischen Marketing-, Konsumenten- und Umweltanforderungen. Wie sehen Sie insgesamt, abgesehen von Ihrem Vortragsthema, die Rolle der Verpackung im gesellschaftlichen Umfeld? Verpacken wir richtig?

Das kommt drauf an, von welcher Seite Sie es betrachten- auf der einen Seite soll Verpackung schützen, auf der anderen Seite soll Verpackung gar nicht da sein, da sie als Störfaktor angesehen wird, der die Umwelt verschmutzt. Also arbeiten wir daran, die Verpackungsstoffe zu verringern, aber gleichzeitig den Produktschutz beizubehalten. Dies kann zu komplizierteren Strukturen führen, welche deswegen als schlecht recyclierbar eingeschätzt werden, aber in Wirklichkeit genauso gut recyclierbar sind wie ihre dickeren Vorgänger – sie müssen halt nur gesammelt und recycliert werden … dann stellt sich die Frage weniger.

Der Punkt ist doch, den Verpackungsaufwand zu minimieren und den Produktschutz zu maximieren.

Mit Ihrem Thema „Nachhaltige Verpackungen – Lightweighting und Recyclierbarkeit“ leisten Sie einen inhaltlich sehr gut passenden Beitrag. Was genau werden Ihre Kernaussagen sein?

Minimierung des Verpackungsaufwandes bei gleichzeitiger Maximierung des Produktschutzes. Recyclierbarkeit ist gegeben und kann durch Kompatibilisatoren optimiert werden, solange der Abfall gesammelt wird.

An Beispielen wie dem Virtuous Circle in Südafrika kann das aufgezeigt werden. Auf diese Weise erhält der Recyclierprozess sowohl einen sozialen, wirtschaftlichen als auch umweltorientierten Gesichtspunkt. Mehrschichtfolienabfälle aus der Lebensmittelverpackung werden von Schulkindern gesammelt und kommen dann in Form von Schulbänken oder Häusern wieder in dieselben Communities zurück

Ein weiterer Gesichtspunkt ist das Design zur Recyclierbarkeit. Man sollte bestimmte Komponenten in flexiblen Kunstoffverpackungen minimieren oder vermeiden, um eine gute Recyclierbarkeit zu erzielen, so z. B. Papier, Aluminium oder vernetzte Laminierungsklebstoffe.

Sie als Rohstofflieferant setzen auf weniger Material. Wie passt das mit Ihren kommerziellen Absatzstrategien zusammen?

Wir wollen mit Spezialprodukten die Wertschöpfung, zu welcher diese Produkte beitragen, betonen und zur Nachhaltigkeit der jeweiligen Verpackungskonzepte beisteuern, gemäss dem Motto „weniger ist mehr“.

Medien und auch die öffentliche Meinung tendieren in jüngerer Vergangenheit eher zu Negativ-Darstellungen von Verpackungen insgesamt. Neben Umweltrisiken werden auch immer wieder Gesundheitsrisiken bemängelt. Wie schätzen Sie das Aufwand-Nutzen-Verhältnis von Verpackungen allgemein und von Kunststoffverpackungen insbesondere ein?

Ohne Verpackungen könnte man Produkte nicht sicher von A nach B transportieren. Vielen Menschen würden sichere und auch hoch qualitative Lebensmittel vorenthalten. Wollte man alle Kunststoffverpackungen durch Metall, Papier etc. ersetzen, wären der Verpackungaufwand und die Umweltbelastung viel grösser. Nur die flexible Kunststoffverpackung erlaubt es, das Produkt mit einem minimalen Kunstoffmaterialverbrauch zu schützen. Deswegen wird sie auch wahrscheinlich nicht gern gesammelt. Und hier muss das Umdenken ansetzen. Wenn sie gesammelt wird, kann die Recyclierung kostengünstiger sein und neue Märkte erschlossen werden.

Hinsichtlich Gesundheitsrisiken … das ist wohl mit allen Verpackungsarten verbunden, mit recyclierten Kartons wohl noch mehr als mit reinen Kunststoffen. Auch recyclierte Metalle können mit Verunreinigungen behaftet sein. Da hilft nur Kontrolle.

Folienverpackungen werden als Minimalverpackung bezeichnet. Doch in einem Punkt sind sich viele einig – das Recycling ist schwierig und belastet die Ökobilanz der Folie. Wie schätzen Sie diesen Nachteil im Vergleich zu Mehrweg- oder Pfandsystemen ein, wie es uns die Flaschenindustrie vormacht?

Alle Ökobilanzen, die ich gesehen habe, sind eigentlich vorteilhaft für Mehrschichtverpackungen, vor allem, wenn man den erzielten Nutzen, also die Vermeidung von Lebensmittelabfällen, mit einbezieht – aber das wird von vielen Leuten ignoriert. Man kann die Ökobilanzen von Verpackung und Lebensmitteln eigentlich nicht trennen – sie müssen als Ganzes gesehen werden. Der Co2 Footprint der Verpackung ist eigenlich klein gegenüber dem Co2 Footprint des Lebenmittels, das geschützt wird und dessen Verderb vermieden wird.

Auch der Umstand, dass ich mit einer dünnen Folienverpackung 90% des Materials einer dickeren Verpackung ersetzen kann, ist wichtig zu verstehen. Es ist schon mal schwierig, eine Recyclierungsrate von 90 % zu erreichen … und 10 % ist eigentlich nur der Abfall der dünneren Verpackung, welche ich max. produziere … recycliere ich diese dann, erhalte ich eine sehr positive Ökobilanz.

Achten Sie auf eine optimale Verpackung, wenn Sie privat einkaufen? Wählen Sie Produkte bewusst oder unbewusst nach der Verpackung und nicht nur nach dem Inhalt aus? Und wie wichtig stufen Sie als Verbraucher und Fachmann das Image eines Packmittels im Vergleich zu alternativen Packmitteln ein?

Ja, bei Fleisch achte ich darauf, Vakuumverpackungen zu kaufen, da diese weniger Material verbrauchen und besser schützen. Auch erachte ich „Mogelverpackungen“ als weniger sinnvoll und versuche das Verhältnis Produktgewicht/Verpackungsgewicht zu maximieren.

Ja, das Image eines Packmittels ist wichtig – ich versuche, Packungen aus Karton oder solche, die Papier zusammen mit dünnen Kunststoffolien enthalten, zu vermeiden (sehr schlechte Ökobilanz, Kontamination mit Mineralölen, Störung der Recyclierung, wenn mit Kunststoffen verbunden etc.)

Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was begeistert Sie außerhalb Ihres Berufes?

Reisen und das Kennenlernen fremder Kulturen.

 

Mrz 202017
 
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Das Interesse an unserem Youtube-Kanal wächst. Da wir immer häufiger hören, dass Original-Statements von Referenten und Teilnehmern auf Interesse stoßen, haben wir einen knappen Zusammenschnitt erstellt. https://youtu.be/SrLWFDYn0yc

Auch alle, die dabei waren, schauen gern noch einmal rein – ins Inno-Meeting.

Feb 242017
 
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Das Inno-Meeting 2017 war nicht nur zahlenmäßig eine gelungene Veranstaltung. Teilnehmer sprachen von einer freundschaftlichen und kollegialen Stimmung mit vielen neuen Impulsen und Kontakten.  Wie ein roter Faden zog sich das Thema Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz durch die beiden Tage. Obwohl das eigentliche Thema „Die Optimalverpackung“ hieß. Bedeutet das, dass hier besonderer Nachholbedarf in unserer Branche besteht? Wie auch immer – das motiviert uns, zum Thema Kreislaufwirtschaft eine eigene Veranstaltungsreihe zu beginnen und zwar schon Anfang April – http://um.innoform.de.

Schauen Sie doch einmal in die Zusammenfassung von Karsten Schröder mit einigen, spontanen Bemerkungen zu
den Highlights rein – es macht Lust auf mehr. Wir freuen uns auf die nächste Tagung, dann in Würzburg.

 

Jan 252017
 
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Auf der Website EU SCIENCE HUB wurde ein Bericht über nicht-harmonisierte Lebensmittelkontaktmaterialien (FCM = Food Contact Material)  in der EU veröffentlicht. Darin geht es um gesetzliche Vorgaben und die Marktsituation für nicht-harmonisierte Lebensmittelkontaktmaterialien.

Der Bericht beschreibt vier wesentliche Probleme bei der Realisierung der EU-Vorgaben zu den FMCs.

…“Es mangelt an gemeinsamen Leitlinien und Transparenz bei der Durchführung von Risikobewertungen in den Mitgliedstaaten (MS). Die Protokolle für die Zulassung von Stoffen können sich von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat und von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) unterscheiden. Das Potenzial von in der EU entwickelten Tools für Risikobewertungen wird nicht ausgeschöpft. Nationale Maßnahmen sind schwer zugänglich und nicht immer durchgängig oder hinreichend detailliert. Für alle FCMs und für die „Good Manufacturing Practice“ (GMP) sind spezifische Standards für die Lebensmittelsicherheit erforderlich. Insbesondere die Konformitätserklärung (DoC) und die „supporting documents“ (Belegdokumente wie Prüfberichte, Gutachten etc.) verlangen spezifische Qualitätskriterien, die möglicherweise mit Sanktionen für eine angemessene Qualität und Rückverfolgbarkeit des Informationstransfers entlang der Kette verbunden sein sollten. Die Maßnahmen basieren auf Listen zugelassener Stoffe (insgesamt knapp 8.000), zeigen jedoch Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten in der Art der betrachteten Stoffe, der Art der Einschränkungen und deren Zahlenwerte. Dies führt zu mehrfachen Prüfanforderungen und kompliziert die gegenseitige Anerkennung. Testmethoden fehlen für die Durchsetzung und Einhaltung, so dass es schwierig nachzuweisen ist, dass die Lebensmittelsicherheit konsequent gewährleistet ist“…

The European Commission‘

Der vollständige Report kann hier kostenlos geladen werden.

Nov 292016
 
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Im Anschluss an den 2. Expertentreff Verpackungsdruck nutzten zahlreiche Teilnehmer die Gelegenheit, das neue Technikum von W&H in Lengerich zu besichtigen und vor allem das neue Maschinen- und Zylinderkonzept Dynastar zu erleben. Trotz fortgeschrittener Stunde nahmen viele Teilnehmer die Möglichkeit wahr, ins benachbarte Lengerich zu fahren, um noch vor der Heimreise von der spannenden Tagung (http://vd.innoform.de ) die „Schmalbahnmaschine von W&H“ live zu begutachten. „Zutritt bis in die Maschine hinein gewährten uns die Maschinenbediener kurz vor bzw. eigentlich schon nach dem Feierabend“, sagte ein Teilnehmer.

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In der Anlage können sowohl Standardzylinder als auch Tiefdruck-Sleeve-Zylinder von Janoschka genutzt werden, die auch auf Leihbasis bezogen werden können, . So erhöhen die beiden Unternehmen aus Druckvorstufe und Maschinenbau gemeinsam die Flexibilität und senken Betriebskosten und wahlweise auch Investitionskosten für Zylinder. Dieses Konzept basiert auf Marktforderungen, kleinste Tiefdruckauflagen wirtschaftlich zu realisieren.

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Osnabrück/Lengerich, 25.11.2016, Karsten Schröder, Innoform und Dietmar Pötter, W&H

Sep 292016
 
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Im Vorfeld des 2. Expertentreffs Verpackungsdruck am 24./25. November 2016 in Osnabrück haben wir unsere Referenten zu ihren Erwartungen und der weiteren Entwicklung der Druckbranche befragt. Den Start macht Kurt Bräutigam, der als Account Manager bei der Firma HP Indigo tätig ist.

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Sie Sind Referent in Osnabrück. Was hat Sie bewogen der Einladung von Innoform zu folgen?

Nach meinem ersten Vortrag vor 2 Jahren und der positiven Resonanz mache ich es sehr gern wieder. Darüber hinaus erreicht man hier ein Fachpublikum, dass seinesgleichen sucht. Von Experten für Experten.

Ihr Thema gehört zu einer Reihe von verschiedenen Blickwinkeln auf den Fokus, den Innoform dieses Jahr gesetzt hat – Das Ergebnis zählt. Was ist Ihre Kernaussage, bezogen auf diesen Fokus?

Digitaldruck wandelt sich vom „kann man machen“ zum „muss man anbieten“!

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie sich persönlich von der Zuhörerschaft?

Eine erneute Erhöhung meines Bekanntheitsgrades und der Digitaldrucktechnologie im Verpackungsmarkt.

Konferenzen zum Thema Drucken erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Die Druckbranche hat das Networking als unumgängliches Instrument zur Kommunikation, Information und Weiterentwicklung entdeckt.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Hybride sind in aller Munde. Hier wird der Weg zur optimalen Kombination ein weiter sein, den der Digitaldruck am meisten beeinflussen wird.

Was erhoffen Sie sich persönlich und als Unternehmen nach dem Vortrag als Feedback und Wahrnehmung am Markt?

Gerade beim Thema Digitaldruck soll es zu mehr Aufklärung, einer größeren Akzeptanz und somit einer schnelleren Verbreitung im Markt beitragen.

Jun 062016
 
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Schon vor über einem Jahr wurden die Entwürfe zur Änderung veröffentlicht:

Da es sich bei der erwarteten Änderungsverordnung nicht nur um eine Anpassung der Stoffliste handelt, sondern erstmals auch etwas umfassendere Korrekturen erwartet werden, verzögert sich die Veröffentlichung der bereits für Ende 2015 erwarteten Anpassung weiterhin.

Apr 122016
 
Kennzeichnung von Bedarfsgegenständen

Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) veröffentlicht Leitfaden zu Modellierung von Migration (migration modelling)

Das JRC (Joint Research Centre) veröffentlichte neulich den vierten Leitfaden zur Unterstützung der europäischen Kunststoffregeln (EU) No. 10/2011 für die Modellierung von Migration (migration modelling). Der erste und zweite Leitfaden sind schon vor einiger Zeit publiziert worden, während der dritte Leitfaden für Migrationsprüfungen noch in Bearbeitung ist. Bis jetzt ist der Leitfaden nur auf der JRC-Website erhältlich: http://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/bitstream/JRC98028/reqno_jrc98028_report%20-%20annex%2010%20-%20pubsy.pdf, während „Information in the Supply Chain“ und „General Guidance“ auf den Webseiten der EU-Kommissionen zu finden sind: http://ec.europa.eu/food/safety/chemical_safety/food_contact_materials/index_en.htm

Mrz 112016
 
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Im Rahmen seines Vortrages „Active Packaging: Sauerstoffabsorber am Beispiel Bag-in-Box“ spricht Roland Schulz mit Karsten Schröder über Bag-in-Box Lösungen.

Hier geht es zu den Vortragsunterlagen: http://www.innoform-coaching.de/pages/download/download_view.php?download_id=5790

Active Packaging: Sauerstoffabsorber am Beispiel Bag-in-Box

  • Fallstudie für Bag-in-Box abgefüllte Weine vs. Flaschenweine
  • Wie funktioniert Sauerstoffabsorber für Wein in Folie?
  • Warum Folie hier wachsen wird – soziale, ökonomische und ökologische Vorteile