Jun 142017
 
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Die meisten Lebensmittel werden mit guten Barrierematerialien verpackt. Das ist gut so, sagen die einen. Das muss nicht sein, sagen die anderen. Schon seit Jahren geht es nicht mehr nur darum, eine möglichst gute Barriere zu garantieren, sondern diese an die Anforderungen anzupassen. Das geschah aus ökonomischen Überlegungen heraus. Nun kommt der Aspekt der Nachhaltigkeit und zunehmend der Rezyklierbarkeit hinzu. Was heißt das konkret für Barrierefolien und Verpackungen mit Barrieren insgesamt? Welche Neuerungen gibt es, um z. B. migrierende Substanzen aus Regranulaten oder Umverpackungen vom Produkt fernzuhalten?

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Zunehmend geraten Verpackungen in den Fokus der Medien und Verbraucher. Das ist nicht gerade nachhaltig, und nicht umsonst fragen sich mehr und mehr Verbraucher, warum eine Gurke in Folie eingepackt sein muss. Manchmal wird es mit der Verpackung eben übertrieben. Selten ist das bei Barriereverpackungen der Fall. Diese dienen dem Produktschutz – nach wie vor der wichtigsten Aufgabe einer Verpackung.

Referenten der Kooperationsveranstaltung Barriere-Verbundfolien – nachhaltig und effizient am 13./14. September 2017 liefern Argumente für Verpackung und für Nachhaltigkeit gleichermaßen.

innoform_logo_Blog_2011Welche Barriere eignet sich jetzt für welche Füllgüter? Was kann Papier mit Barriere heute leisten und wie funktionieren Barriereschichten für Monomaterialien zur besseren Rezyklierbarkeit? Diesen und anderen Fragen stellen sich namhafte Experten auf der Tagung Barriere-Verbundfolien – nachhaltig und effizient am 13./14. September 2017 in Würzburg.

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Die Referenten beleuchten  etablierte und optimierte Lösungen ebenso wie Neuentwicklungen im Bereich der perfekten – sprich angepassten – Barriere und den Nutzen von Hochbarriereverpackungen in Relation zur verlängerten Haltbarkeit. Neuigkeiten und Entwicklungen der Sperrschichtfolien der letzten zwei Jahre werden unter die Lupe genommen. Neben hochwertigen Vorträgen profitieren Teilnehmer von vielen Kontaktmöglichkeiten und fachlichem Austausch mit Branchenteilnehmern entlang der Lieferkette.

Im Vorfeld der Tagung haben wir die Referenten um ein Interview gebeten, das wir in unserem Blog veröffentlichen werden. Schauen Sie also regelmäßig vorbei und erhalten Sie schon jetzt einen Eindruck von den Inhalten der Tagung.

Kontakt:
Innoform Coaching GbR
Stüvestraße 25
49205 Hasbergen
Tel.: +49 (0)5405 80767-0
E-Mail: coaching@innoform.de
www.innoform-coaching.de

 

 

Okt 062016
 
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Packung ist Marketing in seiner reinsten Form, denn sie ist das wohl meistbeachtete und meistgenutzte Medium eines Produktes und oft die einzige Werbung, die einem Produkt zur Verfügung steht. Die Verpackung transportiert den Charakter und die Botschaft einer Marke, ist rational begreifbar und emotional aufgeladen. Kurz: Packungen verdienen Geld!

Flaschen_kleinInnoform veranstaltet in Kooperation mit dem Dipl.-Designer Dieter Hauser  ein neues Seminar Grundlagen der Verpackungsgestaltung. Dieter Hauser studierte Kommunikations-Design an der FH Trier. Bereits ein Jahr nach Abschluss des Studiums machte er sich 1987 mit seiner  Werbeagentur HS Design selbständig. Innoform hat mit ihm über den Stellenwert der Verpackung sowie seine Beweggründe gesprochen, über das Thema Verpackungsgestaltung zu referieren.

Innoform: Herr Hauser, Sie bieten ein neues Seminar in Kooperation mit Innoform an. Was sind Ihre Beweggründe, als Designer über das Thema „Grundlagen der Verpackungsgestaltung“ zu referieren?

question-1301144_1920_kleinDieter Hauser (DH): Die Verpackung wird noch immer in zu vielen Fällen rein technisch behandelt. Teilweise fehlt das tiefe Bewusstsein, was Verpackung durch ihre Gestaltung zum Markterfolg beitragen kann. Oft beobachte ich, dass grundlegende Gestaltungs-Parameter nicht beachtet werden und führe das auf Unkenntnis zurück. Diese Lücken möchte ich schließen.

 

Innoform: Welcher Stellenwert kommt Ihrer Meinung nach dem Design/der Gestaltung einer Verpackung im Digitalzeitalter zu?

Moment_Memory_kleinDH: Das ist – wie im analogen Zeitalter – der primäre Stellenwert auf dem Kommunikationsweg des Produktes zum Verbraucher. Visualisierung und Erinnerung müssen auch digital erreicht werden. Das innere Programm, nach dem wir alle funktionieren, ändert sich nicht plötzlich, wenn wir digital agieren. Nur der Weg ist ein anderer. An was erinnern sich Menschen? Nicht an bits und bytes, sondern an Bilder – die müssen über Gestaltung vermittelt werden.

fingerprint-257037_1280_kleinInnoform: Produkte sind oft austauschbar geworden. Marken wollen sich daher oft über Verpackungsgestaltung unterscheiden. Andererseits sucht der Verpackungsentwickler nach der Optimallösung, die auch noch nachhaltig sein soll. Beißen sich diese Ziele und welche Trends sehen Sie hier?

DH: Diese Ziele beißen sicht nicht, aber sie stehen natürlich in einem Spannungsverhältnis. Es ist unter anderem unsere Aufgabe als Gestalter, diese Spannungen in Einklang zu bringen. Trends sind gegenläufig zu beobachten, lassen Sie mich 2 Beispiele nennen.

service_efficiency_kleinAuf der einen Seite sind viele Entwicklungen primär von Aspekten wie Kosten / Effizienz / Produktivität / Menge getrieben. Das führt zwangsweise bei ähnlichen Produkten zu ähnlichen Lösungen.

Auf der anderen Seite ist gleichzeitig der Trend „Manufaktur“ aktuell sehr stark, der getrieben ist von Qualität / Individualität / Nähe.

Innoform: Was nimmt ein Teilnehmer an diesem Seminar mit nach Hause und was versprechen Sie sich im Hinblick auf den Lernerfolg?

Skills_kleinDH: Die Teilnehmer nehmen erweitertes Wissen über Packungsgestaltung mit, das sie auf vielfältige Weise in ihrer täglichen Arbeit einsetzen können. Es wird ihnen z. B. helfen, Sicherheit zu erlangen bei Planung, Beurteilung und Entscheidung zukünftiger Packungsentwicklungen.

Das Seminar Grundlagen der Verpackungsgestaltung findet statt am Mittwoch/Donnerstag 16./17. November im Steigenberger Hotel Remarque in Osnabrück. Es gibt eine begrenzte Teilnehmerzahl. Die Teilnehmer können sich online anmelden, aber auch per Fax oder Telefon. Event-Manager ist Wilma Igelbrink.

Kontakt:

Innoform Coaching GbR
Wilma Igelbrink
Stüvestraße 25
49205 Hasbergen
Tel.: +49 (0) 5405 80767-250
Fax:  +49 (0) 5405 80767-290
E-Mail: wilma.igelbrink@innoform.de

Jun 122015
 
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Barriere und Verpackung, ein Thema, das wieder mehr in den Focus rückt und Schwerpunkt der Innoform und SKZ Kooperationstagung „Barriere-Verbundfolien – Verbesserte Haltbarkeit von Lebensmitteln“ am 23.09/24.09 2015 in Würzburg ist.

Auf der diesjährigen Tagung, die 2-jährig stattfindet, dreht sich alles um die Haltbarkeitsverbesserung von Lebensmitteln mittels Barrierefolien.
Gegenstand der Tagung sind relevante Folien – sowohl mit organischen (Kunststoff-) als auch anorganischen Barriereschichten – die eine Barriere gegen Licht, Wärme, Gase oder zunehmend auch gegen Migration unerwünschter Stoffe aus der Umwelt schaffen.
Experten aus Lebensmittelproduktion, Folienherstellung und Maschinenbau referieren über Einsatzmöglichkeiten von Barrierefolien.
Nicht nur die eigentlichen Barrierefolien, deren Herstellung und Verarbeitung sind Thema der Tagung, sondern auch neue Sterilisationsmethoden und deren Einfluss auf Material und Maschine.

Mit der rasanten Zunahme der industriellen Lebensmittel- und Verpackungsproduktion steigt der Bedarf an Barrierefolien, um das Produkt sicher zum Konsumenten zu bringen, mit wachsendem Umweltbewusstsein und steigenden Rohstoffpreisen verschiebt sich die Verwendung konventioneller Rohstoffe immer mehr in Richtung nachwachsender bzw. biobasierter Rohstoffe. Gleichzeitig rückt eine qualitative und bewusste Ernährung immer mehr in den Vordergrund. Die Verbraucher fordern natürliche und auf ursprüngliche Art und Weise hergestellte Lebensmittel.

Hier ergibt sich ein neues, spannendes Feld für Barrierefolien – Erhöhung des Verbraucherschutzes durch Barriere gegen alle möglichen, unerwünschten Stoffe. Sei es das viel besprochene Mineralöl aus Zeitschriften in Recyclingkartons, die Geruchsträger, die beim Transport und Lagerung übergehen können oder einfach die unerwünschten Gase z.B. beim Vertrieb an Tankstellen.

Drei Viertel der Verbraucher legen Wert auf das Recycling der Verpackung. Rund 40 % wollen seriöser über Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit des Produkts und des Verpackungsmaterials informiert werden

In Forschungsprojekten wird daran gearbeitet, biobasierte Barriereschichten zu entwickeln und die Barriereeigenschaften von Biopolymeren wie z.B. Proteine, Polysaccharide und Lipide für die Anwendung in Lebensmittelverpackungen zu verbessern. Verschiedene Proteine, wie z.B. Molke, Casein, oder Gelatine werden bereits als Rohstoff für Verpackungskonzepte verwendet; Protein basierte Folien und Beschichtungen können durch unterschiedliche Technologien wie Lackieren und Extrusion verarbeitet und hergestellt werden.

Die Forderung nach ursprünglich hergestellten Lebensmitteln hat Einfluss auf neue Methoden der Haltbarmachung: Frisch und knackig sollen Lebensmittel schmecken, gesund aussehen und sich dann auch noch gut anfühlen. Maschinenbauer, Folienhersteller und Abpacker müssen sich hier neuen Herausforderungen stellen. Was ist bei der Auswahl der Materialen zu berücksichtigen und welchen Einfluss hat diese Methode auf die Füllgüter und das Material?
Welche Anforderungen ergeben sich für die Materialien? Was muss bei der Entwicklung neuer Maschinenkonzepte berücksichtigt werden und welche Folien kommen zum Einsatz?
Durch neue Möglichkeiten der (Hochdruck-)Sterilisation bleiben Lebensmittel frisch und knackig, das Risiko einer Verunreinigung durch Mikroorganismen wird auf ein Minimum reduziert, ernährungsphysiologisch wertvolle Inhaltsstoffe wie Enzyme und Aromen bleiben fast unverändert und das bei einer Reduzierung des Energieaufwands im Vergleich zu konventionellen Verfahren wie die thermische Erhitzung.

Auch für die klassischen Haltbarmachungsverfahren Sterilisation und Pasteurisation sind neue Folien am Markt – auch hier diskutieren Fachleute die neuen, sicheren Folien.

Neben Haltbarkeit verbessernden Methoden runden neue Entwicklungen in der Maschinenbautechnik zur Folienherstellung ab:

Wie kann das bestehende Folienspektrum durch die Aufrüstung vorhandener Maschinen erhöht werden? Welche Kosten und Rohstoffeinsparungen ergeben sich daraus? Wie viel nachhaltiger kann das im Vergleich zum Neuinvest sein?

Zum ersten Mal widmet sich ein Vortrag dem Thema Wärmebarriere mit Folien – hier als Beitrag zum Convenience-Trend, der nach wie vor die Verpackungsbranche in Schwung hält.

Auf dieser Tagung erfahren die Teilnehmer alles über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Barrierefolientechnologie. Es werden Lösungen für verbesserte Folien und ganze Verpackungssysteme vorgestellt und die neuen wie bekannten Anforderungen an die Barriere im Verarbeitungsprozess detailliert diskutiert.

 

Weitere Informationen finden Sie unter http://sp.innoform.de

Innoform Coaching GbR

Karen van Wüllen
Stüvestraße 25
49205 Hasbergen
Tel.: +49 (0)5405 80767-280
E-Mail: karen.vanwuellen@innoform.de