Sep 182017
 
Simons_Rolf_Blog

Rolf Simons wurde 1942 in Nottuln (Westfalen) geboren. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als Siebdrucker und machte sich 1964 mit einem eigenen Betrieb selbstständig. Bereits in den 1970er Jahren beschäftigte sich Simons mit den Themen Produkt- und Fälschungssicherheit. 1984 gründete er die Simons Druck und Vertrieb GmbH und entwickelte die patentierten, weltweit kleinsten und rechtssicheren Mikro-Farbcodes SECUTAG®. 2008 fand die Umfirmierung in die 3S Simons Security Systems GmbH statt, deren alleiniger Geschäftsführer Simons ist. Neben seinen Aktivitäten in der Geschäftsleitung sowie in Forschung und Entwicklung referiert Simons regelmäßig auf Konferenzen und Fachmessen über Produkt- und Fälschungssicherheit. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen für internationale Standardisierungsverfahren.

„Fälschungsschutz ist Verbraucherschutz. Angesichts der Gefahren, die von Plagiaten ausgehen, sollte der Endverbraucher jedes Produkt, von dem Gesundheit und Leben abhängt, zweifelsfrei als Original identifizieren können.“ (Rolf Simons)

Was hat Sie bewogen, der Einladung von Innoform zu folgen? 

Die Möglichkeit, einem größeren Kreis die Gefährlichkeit der Produktpiraterie aufzuzeigen.

Sie referieren über Fälschungssicherheit nicht nur als „nice to have“. Was bewegt Sie besonders in diesem Zusammenhang?

Der Verbraucher- und Produzentenschutz.

Produktpiraterie bezeichnet die gezielte Verletzung von Urheberrechten und gewerblichen Schutzrechten durch unerlaubtes Nachahmen und Kopieren von Waren. Fälschungsschutz ist Verbraucherschutz. Sie waren Ihrer Zeit voraus und beschäftigen sich schon seit den 70er Jahren mit dem Thema Fälschungssicherheit. Was war der genaue Anlass? 

Image- und Ertragsverluste bei den Produzenten.

Wo sehen Sie für die Verpackungsdrucker momentan besonderen Handlungsbedarf? 

Den Verbraucher in die Lage zu versetzen, ein Produkt jederzeit nicht nur identifizieren, sondern auch authentifizieren zu können.

Innoform ist bekannt für technisch orientierte Tagungen. Besucher sind in der Regel Fachleute aus der Branche, ihren Kunden und Lieferanten. Was erwarten Sie persönlich von der Zuhörerschaft?

Der Zuhörer soll auf die Sinnhaftigkeit von Sicherheitsverpackungen sensibilisiert werden.

Konferenzen zum Thema Verpackungsdruck erfreuen sich größerer Beliebtheit als noch vor einigen Jahren. Woher kommt Ihrer Meinung nach dieses gesteigerte Interesse an Wissen und auch Kontakten?

Der Verbraucher erwartet nicht nur schöne, sondern auch sichere Verpackungen, die ihm auch die Authentität des Inhaltes garantieren.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach das Zusammenwachsen von verschiedenen Druckverfahren – nicht nur in einem Unternehmen oder einer Marke – sondern sogar in einer Maschine?

Hier ist eine entsprechende Normung für alle Beteiligten von Vorteil.

Wie schätzen Sie auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) die Zukunftschancen für den Verpackungsdruck im Vergleich zu anderen Druckbereichen ein und warum?

Gut bis sehr gut.

Unsere Teilnehmer möchten Referenten auch gern persönlich besser kennenlernen. Deshalb eine persönliche Frage: Wofür begeistern Sie sich neben Ihren beruflichen Aufgaben besonders?

Kontakte zu anderen Menschen und deren Kultur, Schwimmen, Radfahren.

 

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