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Referenteninterview: Jörg Kuhlmann über die flexiblen Besonderheiten des Standbeutels

Jörg Kuhlmann hat mehr als 30 Jahre Erfahrung im Verpackungsmarkt. Nach seinem Master in Verpackungstechnik war an der Entwicklung einiger innovativer Ideen für Henkel und Danone beteiligt. Danach wechselte er in den Verkauf und wurde zunächst Account Manager und später Key Account Manager bei CDE und Smurfit Kappa. Nach seiner Tätigkeit als Regional Sales Manager bei Siegwerk printing colours baute er als Leiter der Global Accounts bei STI ein neues Verkaufsteam auf, mit Schwerpunkt für Verpackungs- und Displaylösungen für die führenden Top 10 Markeninhaber. Seit nunmehr 4 Jahren leitet er das Consulting Department bei pacproject. Auf der Standbeutelkonferenz referiert er gemeinsam mit seinem Kollegen Andrew Stack über die flexiblen Besonderheiten des Standbeutels.

Sie tragen auf der 6. Standbeutelkonferenz von Innoform vor. Was ist die Kernaussage Ihres Beitrages?

Bei der Entwicklung von Verpackungslösungen und Innovationen sind Megatrends zu berücksichtigen. Indem das Packaging wheel als Bewertungstool eingesetzt wird können alle Marketingbedürfnisse in technische Anforderungen übersetzt werden.

Welche Zuhörerschaft wünschen Sie sich und warum?

Brandowner, Politiker, Material Supplier, Retailer und Converter

Wie schätzen Sie insgesamt die Entwicklung des Standbodenbeutels (SUP) bezogen auf Ihr Tätigkeitsgebiet ein?

Unsere Verpackungslösungen beziehen sich immer auf die Produktanforderungen. Der Pouch hat in der Entwicklung eine wichtige Rolle eingenommen.

Warum setzen Sie beim Verpackungsdesign auf Varianten des Standbeutels?

Produktschutz, Gewicht und Differenzierung am Regal spielen eine wesentliche Rolle.

Worin sehen Sie die Gründe für das stetige Wachstum des Standbeutelmarktes?

Geringes Gewicht, Differenzierung on Shelf, High barrier protection, kleinere Portionsgrößen.

Wie ordnen Sie den Standbeutel bezogen auf die Forderung nach Kreislaufwirtschaft ein?

Die Verpackungsbranche und im Speziellen die Kunststoff Industrie, hat ein Imageproblem.  Der Verbraucher muss aufgeklärt werden über die Notwendigkeit des Einsatzes von Verpackungen. Verpackungen sind kein Müll sondern ein wichtiger Rohstoff.Die Verpackungsindustrie muss sich der Aufgabe stellen geeignete Kreislaufwirtschaften aufzubauen.

Welches Standbeutelkonzept hat Sie ganz besonders beeindruckt?

Der aktuelle Coffeepouch mit Spoud ist neben dem Arc Bag eine sehr innovative Entwicklung. Der kompostierbare Pouch ist zudem zu nennen.

Was empfehlen Sie einem Markeninhaber, der mit Pouches starten möchte?

Bei sämtlichen Entwicklungen bietet sich eine ganzheitliche Betrachtung und Bewertung mittels bspw. des Packaging wheels an. Die Produktanforderungen sollten jeweils im Vordergrund stehen, um unnötige Absprachen und Loops zu vermeiden.

Und dann noch eine private Frage: Was begeistert Sie außerhalb Ihrer beruflichen Tätigkeit?

Wir haben eine Leidenschaft für Verpackungen und lieben Outdoor Aktivitäten,  wie MTB und gutes Essen vom BBQ.